Marius Borg Høiby unter Druck
Wende im Marius-Prozess – neue Anklage gegen Skandalsohn
Aktualisiert am 03.03.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Gerichtsprozess gegen Marius Borg Høiby kam es am Dienstagmorgen zu einer Überraschung. Die Staatsanwaltschaft erhob einen neuen Anklagepunkt.
Staatsanwältin Sturla Henriksbø hat eine neue Anklage gegen Marius Borg Høiby erhoben. Das berichten norwegische Medien übereinstimmend. Damit kommt es am 18. Prozesstag gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit zu einer unerwarteten Wende. Laut den Berichten ist ein Gewaltvorfall im Februar 2026 Grund für die neue Entwicklung: Demnach soll Marius Borg Høiby gegen ein Kontaktverbot verstoßen und sich „rücksichtslos“ verhalten haben.
Die Anklage sei ihm am Dienstagmorgen offiziell zugestellt worden. Sein Verteidiger bestätigte dies. Demnach stimmt Høiby zu, dass der zusätzliche Anklagepunkt im Hauptverfahren behandelt wird. Inwiefern dies den Prozess verändert, ist zunächst unklar. Bleibt es bei den ursprünglich anberaumten 28 Verhandlungstagen stehen noch 10 weitere Prozesstermine bevor.
Der neue Anklagepunkt wird im laufenden Verfahren zur Sprache kommen, dort aber offenbar als Unterpunkt behandelt. Es bleibt bei den 38 zuvor festgelegten Hauptanklagepunkten.









