FC-Verantwortliche vor Aussage?
Prozess um Said El Mala in Köln – Streit um Geld
04.02.2026 – 15:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Kölner Wechsel von Said El Mala muss vor Gericht verhandelt werden. Worum es in dem Rechtsstreit geht. Eine Gerichtssprecherin äußert sich zu Details.
Ein Mann hat offenbar vor dem Landgericht Köln Klage gegen Viktoria Köln eingereicht. Er fordert mehr als 40.000 Euro und begründet dies mit der erfolgreichen Vermittlung des Kölner Top-Talents Said El Mala an den 1. FC Köln.
Eine Gerichtssprecherin bestätigte der Kölner Lokalredaktion von t-online am Mittwoch, dass ein entsprechendes Verfahren an dem Gericht verhandelt werden soll – nannte aber keine Namen. Hintergrund des Rechtsstreits ist Berichten zufolge der Transfer von Said El Mala im Februar 2024, bei dem dieser für 350.000 Euro von Viktoria Köln zum 1. FC Köln gewechselt war.
Inzwischen wird der Marktwert des Talents auf rund 40 Millionen Euro geschätzt.
Der Kläger, der Medienberichten zufolge früher unter anderem für Fortuna Köln und Jahn Regensburg als Profi spielte und ein Praktikum in der Scouting-Abteilung des Effzeh absolviert haben soll, gibt in seiner Klage demnach an, er habe FC-Geschäftsführer Christian Keller den entscheidenden Hinweis auf El Mala gegeben.
Ein Vorgang, den Keller selbst in zwei Interviews bestätigt haben soll. Er erklärte den Berichten zufolge, ein „guter Freund“ habe ihn im Februar 2024 angerufen und auf den Spieler hingewiesen. Noch am selben Abend habe er das Video gesichtet und alles in die Wege geleitet, um die Brüder Said und Malek El Mala zu verpflichten.
Doch innerhalb des 1. FC Köln gibt es offenbar Zweifel an dieser Version: Laut Medienberichten hatte die Scouting-Abteilung die El-Mala-Brüder bereits eigenständig beobachtet und soll sogar vor dem angeblichen Tipp Kontakt zur Familie aufgenommen haben.
Viktoria Köln sieht dem Verfahren nach Informationen des „Express“ gelassen entgegen. Der Kläger sei beim Verein nicht bekannt und stehe in keiner Beziehung zum Klub. Wegen des laufenden Verfahrens will sich der Drittligist laut der Zeitung nicht öffentlich äußern. Der Gütetermin und die mündliche Verhandlung in der Sache sind in Köln für den 14. April angesetzt. Vertreter des 1. FC Köln sollen dabei offenbar auch als Zeugen aussagen.










