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Krankenversicherung frisst meine Rente: was soll ich tun?
Aktualisiert am 24.02.2026 – 17:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Jeden Tag beantwortet ein Experte aus der t-online-Ratgeberredaktion eine Leserfrage rund ums Geld. Heute geht es um steigende Beiträge in der privaten Krankenversicherung.
Auch ein t-online-Leser beklagt, dass sein Beitrag nicht mehr finanzierbar sei, insbesondere angesichts seiner kleinen Rente. Er schreibt: „Meine Rente beträgt 620 Euro, meine private Krankenversicherung im Basisvertrag will 470 Euro im Monat von mir haben – wie soll das funktionieren?“
Video | Geld im Alter reicht nicht aus: „Wir gehen beide noch arbeiten“
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Tatsächlich treffen steigende Beiträge privat krankenversicherte Menschen im Alter oft besonders hart. Denn anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Privatversicherte keinen einheitlichen Beitragssatz. Der Beitrag für die PKV richtet sich stattdessen unter anderem nach dem Leistungsumfang, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Die Höhe des Einkommens spielt keine Rolle.
Da sich der Leser schon im Basistarif seiner privaten Krankenversicherung befindet, hat er bereits alles getan, was er konnte, um innerhalb seiner Versicherung Geld zu sparen. Er könnte nun prüfen, ob ein Anbieterwechsel infrage kommt. Allerdings kann ein günstigerer Beitrag mit dem Verzicht auf Leistungen oder mit höheren Selbstbehalten einhergehen. Der Wechsel könnte also, je nachdem, wie es mit der Gesundheit des Lesers weitergeht, auf Dauer finanziell nach hinten losgehen. Am besten lassen sich Betroffene vor einem Wechsel unabhängig beraten, etwa bei den Verbraucherzentralen.