Sorge um Mette-Marit
Prinzessin Ingrid eilt nach Norwegen
Aktualisiert am 01.06.2026 – 16:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Mette-Marits schwere Lungenerkrankung beschäftigt die norwegische Königsfamilie weiterhin. Nun zieht Prinzessin Ingrid Alexandra Konsequenzen.
Die Tochter der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Prinzessin Ingrid Alexandra, kehrt aus Sorge um ihre schwer kranke Mutter vorläufig aus Australien nach Hause zurück. „Sie will bald nach Hause kommen, und das hat mit unserer Familiensituation zu tun“, sagte Kronprinz Haakon norwegischen Journalisten im Rahmen eines dreitägigen offiziellen Besuchs in Japan. „Sie möchte gerne mit ihrer Mutter zusammen sein.“

Prinzessin Ingrid Alexandra studiert seit dem vergangenen Sommer an der Universität von Sydney internationale Beziehungen und politische Ökonomie. Ihren dreijährigen Bachelor wolle sie auch abschließen, sagte Haakon. „Aber wie lange sie zu Hause bleiben wird, das müssen wir sehen.“
Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit. Ihr Zustand hatte sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Jetzt gehe es ihr noch einmal schlechter, sagte ihr Mann Haakon. Der Thronfolger verkürzte seine Japan-Reise in dieser Woche deshalb von vier auf drei Tage. „Ich fühle mich weit weg von zu Hause“, erklärte er. „Es ist wichtig, nach Hause zu kommen und mit Mette zusammen zu sein. Es geht ihr jetzt schlecht, deshalb wollte ich das.“
Kronprinz Haakon und Mette-Marit sind seit dem 25. August 2001 verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Ingrid Alexandra kam am 21. Januar 2004 zur Welt, ihr gemeinsamer Sohn Sverre Magnus am 3. Dezember 2005. Mette-Marit brachte außerdem ihren Sohn Marius Borg Høiby aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe; er wurde 1997 geboren. Gegen Marius Borg Høiby laufen Ermittlungen und eine Anklage, unter anderem wegen Vergewaltigung. Er befindet sich im Zuge des Verfahrens in Untersuchungshaft.











