„Fantastische“ Erfahrung

Prinz William testet Formel-E-Rennwagen


24.04.2026 – 02:51 UhrLesedauer: 2 Min.

William, Prince of Wales, sitzt in einem Auto während eines Besuchs des Hauptquartiers des britischen Formel-E-Teams Jaguar TCS Racing. (Quelle: Justin Tallis)

Prinz William hat das Formel-E-Team von Jaguar besucht. Dabei bekam er ein besonderes Angebot.

Royaler Besuch beim Formel-E-Team von Jaguar TCS Racing: Prinz William kam im Hauptquartier in Kidlington in der Grafschaft Oxfordshire vorbei. Der Prinz sprach dort zunächst mit Fahrern und Ingenieuren. Doch dann bekam William ein ganz besonderes Angebot.

Wie die BBC berichtet, bot Formel-E-Fahrer Antonio Felix da Costa dem britischen Thronfolger an, selbst einmal in einem Boliden Platz zu nehmen. William ließ sich nicht lange bitten und setzte sich in einen Testwagen, der aber weitgehend dem aktuellen Modell entspricht.

William attestierte laut BBC den Ingenieuren, „sehr gute Arbeit“ zu leisten. Wie auch sein Vater König Charles III. ist der Prinz sehr an Umweltthemen und Nachhaltigkeit interessiert. Er zeigte sich jedoch verwundert, wie wenig Platz in dem engen Cockpit ist. „Da hat man nicht viel Spielraum für die Beine“, scherzte der 1,91 Meter große Prinz. Nach Meinung des Technikchefs von Jaguar TCS Racing wäre eine Rennkarriere für William deswegen wohl schwierig. „Es ist toll, ihn dort zu sehen, und dass er unbedingt dabei sein wollte, denn es ist keineswegs einfach, da rein- und wieder rauszukommen“, sagte er.

Da Costa erklärte ihm die Funktionen im Rennwagen und wie man sich in einem Rennen damit fühlt.

Bevor William das Cockpit wieder verließ, nannte er seine Erfahrung „fantastisch“ und dankte Da Costa. Zuvor hatte er dem Bericht nach gegenüber Nachwuchskräften von Jaguar TCS Racing gewitzelt, dass die Fahrer zum schwächsten Glied werden, weil es so viel komplexe Technik gäbe. „Wann werden wir auf Fahrer verzichten und setzen eine KI-Person rein? Wir sind wohl gar nicht weit davon entfernt, oder?“, fragte der 43-Jährige.

Der Royal nahm sich auch Zeit, mit der Nachwuchspilotin Phoebe Russell zu sprechen. „War es für dich einfach, in diese Welt hineinzufinden?“, fragte er, worauf die 22-Jährige antwortete: „Überhaupt nicht“, und fügte hinzu, dass sie schon als Kind mit diesem Sport in Berührung gekommen sei.

Beim Abschied wünschte William dem Team viel Glück beim Rennen in Berlin im Mai. „Ich freue mich riesig darauf, euch beim Rennen zuzusehen, und werde euch kräftig anfeuern“, sagte er.

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