Die Pressestimmen zur Liverpool-Pleite

„Abstand zwischen Mannschaften größer als der Ärmelkanal“


09.04.2026 – 10:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Für Florian Wirtz und den FC Liverpool ist das Halbfinale in weite Ferne gerückt. (Quelle: IMAGO/Baptiste Autissier)

Nach dem Hinspiel in Paris hat der FC Liverpool nur noch geringe Chancen aufs Halbfinale in der Champions League. Die britische Presse reagierte hart.

0:2 verlor der FC Liverpool im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris Saint-Germain. Viel zu melden hatten die „Reds“, wie die Mannschaft des FC Liverpool genannt wird, im Pariser Prinzenpark nicht. Der amtierende Königsklassen-Sieger aus Frankreich war in allen Belangen überlegen – und traf durch Désiré Doué (11. Minute) sowie Khvicha Kvaratskhelia (65.).

Im Rückspiel muss die Mannschaft von Trainer Arne Slot nun an der heimischen Anfield Road mit zwei Toren Vorsprung gewinnen, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Für ein Weiterkommen nach 90 Minuten ist sogar ein Sieg mit drei Toren Differenz Pflicht. Die britische Presse blickte äußerst kritisch auf das Duell Liverpools in Paris.

„PSG spielt in einer anderen Liga. Liverpool braucht eine wahre Naturgewalt, um das Blatt noch zu wenden. Die Gäste bringen keinen einzigen Torschuss zustande, doch dank Mamardashvilis‘ (Liverpool-Torwart, Anm. d. Red.) Paraden und der mangelnden Chancenverwertung von PSG bleibt Arne Slot ein winziger Funken Hoffnung für das Rückspiel.“

„Liverpool weigert sich, die weiße Fahne zu hissen, aber man sollte nicht auf ein Comeback setzen. Liverpool fand hier in Paris keine Antwort auf den Fußball des Gegners, für den Khvicha Kvaratskhelias Traumtor ein Sinnbild war.“

„Die Mannschaft von Arne Slot braucht nach der knappen Niederlage in Paris ein Wunder in Anfield, da der gnadenlose Champions-League-Meister das Hinspiel des Viertelfinals dominierte. PSG hat die Schwachstellen einer auseinanderfallenden Liverpooler Mannschaft aufgedeckt und sie gnadenlos ausgenutzt… Ein weiteres Wunder von Anfield scheint für diesen zerstrittenen Verein in weiter Ferne zu liegen.“

„Die Mannschaft von Arne Slot schafft es nicht, auch nur einen einzigen Torschuss abzugeben, während Kvaratskhelia ein Tor à la Maradona erzielt. Diesmal hatte Liverpool in Paris keine Chance. Es war einfach eine Klatsche – der Abstand zwischen diesen beiden Mannschaften ist größer als der Ärmelkanal.“

„PSG legt stilistisch noch eine Schippe drauf und lässt Arne Slot und Liverpool wie Auslaufmodelle aussehen. Die Mannschaft von Slot verlässt Paris mit einem Funken Hoffnung und muss am Dienstag in Anfield eine sensationelle Aufholjagd hinlegen, um dem Champions-League-Sieger, der diesen Namen zu Recht trägt, überhaupt Paroli bieten zu können.“

„Liverpool ist noch im Rennen – doch die Saison hängt nun am seidenen Faden. Diejenigen, die Hunderte von Pfund bezahlt hatten, um nach Paris zu reisen und sich eine erbärmliche Champions-League-Leistung ohne jeglichen Ehrgeiz anzusehen, hatten nicht so viel Glück.“

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