Internationale Presse von Fifa-Vorhaben entsetzt
„Die größte existenzielle Bedrohung für den Fußball“
29.07.2026 – 07:32 UhrLesedauer: 3 Min.
Die Fifa und Gianni Infantino haben die Fußballwelt mit ihrem Plan zum Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren in Aufruhr versetzt.
Das Fifa-Vorhaben zum Verkauf von Anteilen der WM an private Investoren hat Aufruhr in Teilen der Fußballwelt ausgelöst. Von einem „beschämenden Plan“ und einem „schamlosen Verkauf“ ist die Rede, die Ankündigung des Weltverbandes schlug laut der Schweizer Zeitung Blick „wie eine Bombe“ ein. Ein Überblick über die internationalen Pressestimmen.
Argentinien
„Clarín“: „Nur eine Woche nach dem WM-Finale wurde der internationale Fußball von einem Konflikt erschüttert, der für Schlagzeilen sorgen dürfte. Infantino drängt auf ein Projekt zur Privatisierung eines Teils des WM-Geschäfts, von dem Donald Trumps Schwiegersohn profitieren würde.“
„La Nación“: „Die Fifa erwägt eine Ausweitung der Fördermittel für die Fußballentwicklung und eine Steigerung ihrer kommerziellen Einnahmen.“
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Olé: „Die Fifa startet ein neues 20-Milliarden-Dollar-Projekt und gerät in Konflikt mit der Uefa.“
England
„Guardian“: „Nimmt die Fifa den Volkssport und verkauft ihn? Nun ja, nur einen kleinen, ’nicht-kontrollierenden‘ Anteil. Aber wessen Spiel ist es überhaupt? Wie Infantino in seinem 15-seitigen Instagram-Post betonte, hat die Fifa ‚an vorderster Front organisiert, hart gearbeitet und die beste Show der Welt auf die Beine gestellt‘. Vielleicht sollte man der Fifa mal eine Pause gönnen?“
„Independent“: „Der beschämende Plan der Fifa, die Weltmeisterschaft zu verkaufen, stellt die größte existenzielle Bedrohung für den Fußball aller Zeiten dar – aber wird ihn irgendjemand stoppen?“
„The Sun“: „Welt des Schmerzes! Gianni Infantino plant schamlosen Verkauf der Weltmeisterschaft, während die Uefa wütend kritisiert.“
„The Times“: „WM zum Verkauf! Gianni Infantinos Geldgier steckt hinter dem Platz zur Privatisierung der WM.“
Frankreich
„Le Figaro“: „Gianni Infantinos neueste Laune. Nur gut eine Woche nach dem Ende der umstrittenen Weltmeisterschaft 2026 löst der Fifa-Präsident weiterhin Schlagzeilen aus.“
„RMC Sport“: „Ein revolutionäres Projekt, ein Schlüsselmoment in der Fußballgeschichte. Was wäre, wenn Gianni Infantino die Fifa in eine neue Ära führen würde? Infantinos verlockendes Versprechen an kleine Verbände zur Verteidigung seines umstrittenen Geschäftsvorhabens.“
Italien
„Gazzetta dello Sport“: „Im Fußball bricht das Chaos aus. Die Fifa bietet die WM zum Verkauf an: Anteile sollen an privat finanzierte Unternehmen gehen. Wird die WM künftig alle zwei Jahre stattfinden?“
