Steigende Mobilitätskosten

September wird teuerster Tankmonat

Aktualisiert am 30.09.2026 – 09:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Rekordverdächtig: Der September ist der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-bilder)

Mehr als zehn Cent teurer als bei bisherigen Höchstständen: Die Preise an den Tankstellen haben ein neues Niveau erreicht.

Der September wird der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher. Das steht schon vor Ende des Monats fest, wie aus Daten des ADAC hervorgeht, die die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ausgewertet hat. Selbst wenn Benzin und Diesel am letzten Tag des Monats verschenkt würden, bliebe der Monatsdurchschnitt über den bisherigen Höchstständen aus dem August beziehungsweise April.

Bleibt der Preis im Monatsendspurt innerhalb normaler Muster, ist für Superbenzin der Sorte E10 ein Preis im Bereich um 2,27 Euro zu erwarten, für Diesel ein Preis im Bereich um 2,38 bis 2,39 Euro. Die bisherigen Höchstwerte liegen laut ADAC für E10 bei 2,145 Euro, für Diesel bei 2,263 – also jeweils um mehr als 10 Cent niedriger.

Treiber der hohen Preise ist vor allem der Iran-Krieg, durch den der Ölexport aus der Golfregion massiv eingeschränkt ist. Daneben spielt aber auch ein Mangel an Raffineriekapazitäten eine Rolle.

Im Oktober dürften die Spritpreise eher fallen. Ab Donnerstag, 0 Uhr, gilt der neue Tankrabatt, der die Steuerlast pro Liter Diesel oder Benzin um knapp 17 Cent drückt.

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