„Zehn Euro, Alter“
Böhmermann empört sich über Weihnachtsmarkt-Preis
08.12.2025 – 10:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Frust in der Weihnachtszeit: Ein Angebot auf einem Kölner Weihnachtsmarkt lässt Jan Böhmermann staunend bis wütend zurück. Ist der Ärger gerechtfertigt?
Die Preise auf den Weihnachtsmärkten sind in jedem Jahr Gesprächsthema – und lassen offenbar auch nicht den Satiriker Jan Böhmermann kalt.
In seinem am Wochenende veröffentlichten „Fest und Flauschig“-Podcast, der er zusammen mit dem Musiker Olli Schulz moderiert, bekamen die Hörer Böhmermanns neuestes Update in Sachen „FLAX“ zu hören – die ironische Bezeichnung der beiden für die Entwicklung des Flammlachs-Preises auf den Weihnachtsmärkten.
Die treibt Böhmermann, ein Flammlachs-Fan, nämlich schon seit Jahren um: Immer wieder wurde der „FLAX“ in seinem Podcast in der Weihnachtszeit thematisiert, oft auch dank aus dem ganzen Bundesgebiet eingereichter Hörerzuschriften. In Köln, wo Böhmermann selbst auch Weihnachtsmärkte besucht, bewegt ihn der aktuelle „FLAX“ jedoch offenbar besonders.
Der Moderator vermutete in der Sendung von Sonntag, dass der Preis für den Flammlachs im Brötchen auf dem „Markt der Engel“ auf dem Neumarkt eine geradezu historische Schallmauer durchbrochen habe: „Zehn fucking Euro, Alter“, stellte Böhmermann in dem Podcast fest.
Podcast-Kollege Schulz, ohnehin kein Lachs-Enthusiast, nahm das mit Fassung auf, Böhmermann blieb angesichts des Neumarkt-Preises jedoch erstaunt zurück – er bat seine Hörer um Zuschriften, ob der Preis am Neumarkt schon in den vergangenen Jahren auf dieser Höhe gelegen habe. Möglicherweise gebe es ja „Menschen mit Inselbegabung“, die das im Blick hätten, so Böhmermann, der in Köln-Ehrenfeld mit seinem Team die Sendung „ZDF Magazin Royale“ dreht.
Die Kölner Lokalredaktion von t-online hatte die Weihnachtsmärkte zu Beginn der Adventszeit für einen Preis-Check besucht. Dabei stellte sich heraus: Mit zehn Euro für den Flammlachs im Brötchen liegt der „Markt der Engel“ in diesem Jahr durchaus auf dem Preisniveau der anderen Weihnachtsmärkte – ein wenig günstiger mit neun Euro pro Portion ist das Angebot beim Weihnachtsmarkt am Dom, mit elf Euro liegt der maritim angehauchte Weihnachtsmarkt am Rheinauhafen noch über dem Neumarkt-Preis.
Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt noch bis zum 23. Dezember 2025. Von Sonntag bis Donnerstag können Besucher zwischen 11 und 21 Uhr über den Markt schlendern, die Glühweinstände haben bis 22 Uhr geöffnet.
Am letzten Öffnungstag, Dienstag, den 23. Dezember, endet der vorweihnachtliche Trubel bereits um 21 Uhr.










