Auch Erzieherin erhebt Anschuldigungen
Praktikant entblößt sich vor Grundschulkindern
17.03.2026 – 12:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein 18-Jähriger soll in einer zweiten Klasse vor einem Kind exhibitionistische Handlungen vorgenommen haben. Dann legt er offenbar ein Geständnis ab.
Die Polizei hat Ermittlungen gegen einen 18-jährigen Praktikanten einer Düsseldorfer Grundschule eingeleitet. Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) soll er vor einem Zweitklässler seinen erigierten Penis berührt haben. Zuerst berichtete die „Rheinische Post“.
Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nachmittagsbetreuung der Schule. Eine Lehrerin befand sich zwar im Klassenzimmer, zeigte den Kindern aber gerade einen Film und bekam daher nichts mit. Das Kind, vor dem sich der 18-Jährige entblößt haben soll, berichtete seinen Eltern davon. Diese informierten am 9. März wiederum die Schule, woraufhin ein Hausverbot gegen den jungen Mann ausgesprochen worden sei, wie die Bezirksregierung mitteilte.
Im Zuge der Aufklärung erinnerte sich eine Erzieherin an einen weiteren Vorfall vom vorangegangenen Freitag: Der Praktikant soll sie damals berührt haben. Sie war zunächst von einer unabsichtlichen Berührung ausgegangen, ordnete das Geschehen nun aber anders ein. Beide Vorfälle wurden zur Anzeige gebracht.
Der junge Mann soll laut dpa-Informationen eingeräumt haben, die Erzieherin am Gesäß berührt zu haben – aus Zuneigung, wie er angab. Die exhibitionistische Handlung gestand er laut der „Rheinischen Post“ ebenfalls gegenüber der Polizei. Masturbiert zu haben, bestritt er jedoch. Die Polizei durchsuchte seine Wohnung und beschlagnahmte sein Handy.
Die Bezirksregierung als Schulaufsicht teilte mit, die Eltern der betroffenen Klasse seien informiert worden. Einen Tag später sei die gesamte Elternschaft der Schule in Kenntnis gesetzt worden. Alle Betroffenen hätten Beratungs- und Unterstützungsangebote erhalten.











