Zwölf Minuten Monolog

Bayern-Präsident Hainer reagiert deutlich auf Kompany-Statement

21.02.2026 – 10:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Herbert Hainer: Der Bayern-Präsident lobt Trainer Vincent Kompany in höchsten Tönen. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera/imago)

Bayern-Präsident Herbert Hainer zeigt sich tief beeindruckt vom Rassismus-Statement seines Trainers Vincent Kompany.

Der Bayern-Präsident Herbert Hainer hat das emotionale Rassismus-Statement seines Trainers Vincent Kompany in höchsten Tönen gelobt. „Vincent Kompany ist nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz ein super Typ, der tut uns so gut“, sagte Hainer gegenüber Sport1 bei der Veranstaltung „Night of the Legends“ am Freitagabend.

Der Belgier hatte in einem zwölfminütigen Monolog auf einen mutmaßlichen Vorfall beim Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid reagiert, bei dem Vinícius Júnior als „Affe“ bezeichnet worden sein soll.

Kompanys Statement bezeichnete der Bayern-Präsident als „intelligent, wohlüberlegt und genau auf den Punkt“. Der Trainer habe damit „viele aufgerüttelt, aber auch viel Mut gemacht“. Hainer betonte, er habe Kompany schon mehrfach als „Sechser im Lotto“ bezeichnet.

Der belgische Coach hatte am Freitagvormittag mit einem eindringlichen zwölfminütigen Monolog auf den mutmaßlichen Rassismus-Vorfall beim Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid reagiert. Dabei wechselte er vom Deutschen ins Englische.

Auslöser war ein Eklat am Dienstagabend in Lissabon. Real-Star Vinícius Júnior beschwerte sich beim Schiedsrichter Francois Letexier über eine mutmaßliche rassistische Äußerung von Benficas Gianluca Prestianni. Dieser soll ihn als „Affe“ bezeichnet haben. Während der verbalen Auseinandersetzung hatte Prestianni sein Trikot über Mund und Nase gezogen.

„Es ist ein schwieriges Thema“, sagte Kompany zu Beginn seiner Ausführungen. „Wenn es wahr ist, dass der Spieler von Benfica das gesagt hat, würde ich mir wünschen, dass es einen Raum für eine Entschuldigung gibt. Niemand auf der Welt ist perfekt. Aber wir berauben uns dieser Option. Es gibt immer nur links und rechts, schwarz und weiß“, beklagte der Bayern-Trainer.

Share.
Exit mobile version