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Pleite in Freiburg: Polzin kritisiert Schiedsrichter
Aktualisiert am 11.01.2026 – 07:36 UhrLesedauer: 4 Min.
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Sonntag, 11. Januar. 2026
Der Hamburger SV hadert nach dem 1:2 in Freiburg nicht nur mit dem nächsten verpassten Auswärtssieg, sondern auch mit dem Schiedsrichter. Trainer Merlin Polzin kritisierte vor allem die Entstehung des zweiten Gegentores scharf und sprach von einem klaren Foul mit Ellenbogeneinsatz. Es gehe ihm weniger um den Fehler selbst als um den Umgang damit – ein Eingeständnis der Fehlentscheidung hätte er sich gewünscht. Der HSV wartet damit weiter auf den ersten Auswärtssieg seit der Rückkehr in die Bundesliga.
Zudem schwächte sich Hamburg erneut selbst: Mit der Gelb-Roten Karte für Daniel Elfadli kassierte der HSV bereits den sechsten Platzverweis der Saison. Ein grundsätzliches Disziplinproblem sieht das Team dennoch nicht, räumt aber ein, dass Unterzahlsituationen die Aufgabe deutlich erschweren. In Freiburg kamen hinzu frühe Probleme in der Anfangsphase, die den Auftritt zusätzlich belasteten.
Der Hamburger SV muss weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison warten. Trotz Führung durch Luka Vuskovic kurz nach der Pause verlor der Aufsteiger beim SC Freiburg mit 1:2. Der Ausgleich fiel wenig später per Foulelfmeter durch Vincenzo Grifo – in derselben Szene sah Daniel Elfadli die Gelb-Rote Karte, sodass der HSV fast eine Halbzeit in Unterzahl spielen musste.
In Unterzahl stemmte sich Hamburg lange gegen die Niederlage, konnte den Freiburger Druck aber nicht bis zum Ende abwehren. In der 83. Minute erzielte Joker Igor Matanovic den entscheidenden Treffer. Während der HSV im unteren Tabellenmittelfeld feststeckt, verpasste er erneut die Chance, auswärts ein Ausrufezeichen zu setzen.
Der HSV spielt zwar erst am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr), doch zahlreiche Fans haben sich bereits auf die Reise in den Süden gemacht. Weil die Bahn als Folge des Sturmtiefs „Elli“ den gesamten Fernverkehr im Norden eingestellt hat, strandeten einige Fans in Hannover.
Ihrer guten Laune tat dies keinen Abbruch. Sie seien gut verpflegt in der Bahn, „mit dem Bord-Bistro und dem Kasten Bier, den wir mithaben – oder mehreren Kästen Bier“, sagte einer der Fans zur dpa. Sie hofften, dass sie „irgendwie noch nach Freiburg kommen. Und sei es irgendwann Mitternacht.“
Donnerstag, 8. Januar 2026
Wie erwartet verlässt Ersatztorwart Daniel Peretz den HSV schon nach nur einem halben Jahr wieder. Der Verein verkündete den Abgang am Donnerstagmittag auf seinen Kanälen: „Der Leihvertrag des 25-Jährigen, der ursprünglich bis zum Ende der aktuellen Saison 2025/26 gelaufen wäre, wurde entsprechend aufgelöst.“
