Vom Polizeidienst ins Rotlichtmilieu
Ex-Polizistin führt größtes Bordell Österreichs
Aktualisiert am 06.03.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine junge Polizistin entscheidet sich für einen radikalen Berufswechsel: Mit 22 Jahren kündigt Sarah Omari bei der Wiener Polizei, um in einer ganz anderen Branche einzusteigen.
Eine junge Wienerin hat ihrer Karriere bei der Polizei den Rücken gekehrt und arbeitet nun im Management des größten Bordells Österreichs. Die 22-jährige Sarah Omari aus Wien hat den Polizeidienst beendet und kümmert sich künftig um die Geschäfte des „Saraya-Clubs“. Darüber sprach sie mit der österreichischen Zeitung „Heute“.
Das Etablissement existiert seit 2008 und gehört mit rund 7.000 Quadratmetern zu den größten Einrichtungen dieser Art in Österreich. Zu Stoßzeiten arbeiten dort bis zu 50 Sexarbeiterinnen aus verschiedenen Herkunftsländern.
Omari hatte sich noch kurz vor ihrem 18. Geburtstag bei der Polizei beworben. Sie absolvierte die zweijährige Ausbildung und arbeitete anschließend als Inspektorin im Außendienst.
Dann entschied sie sich jedoch für einen beruflichen Wechsel. „Ich habe zwei Jahre bei der Wiener Polizei gearbeitet und dort gekündigt, damit ich mich nun um die Geschäfte im ‚Saraya-Club‘ kümmern kann“, erzählte sie. In dem Bordell übernimmt sie jetzt unter anderem administrative Aufgaben: „Die Bewerbungen der einzelnen Frauen sowie die Anmeldungen – darum kümmere ich mich“, führte Omari aus.
Der Branchenwechsel erfolgte aber keineswegs zufällig. Das Bordell wird von ihrem Vater Fahim Omari geführt. Das bringt Vorteile mit sich: „Ich muss zum Beispiel keine Überstunden mehr machen und wenn ich Urlaub haben will, geht es jetzt schneller und einfacher“, sagte die junge Frau.
Ihre Vorstellungen vom Polizeialltag hätten sich hingegen nicht bewahrheitet. „Ehrlich gesagt, habe ich mir die Arbeit bei der Polizei etwas schöner vorgestellt. Die vielen Überstunden haben den Job dann aber oft recht zach gemacht“, berichtete Omari. Sie habe ihre Entscheidung sorgfältig abgewogen. „Ich habe über die Entscheidung wirklich lange und intensiv nachgedacht und freue mich nun über meine neue Aufgabe.“
