„Revolutionäre 1. Mai Demo“
Wegner: Polizei will bei Eskalation robust vorgehen
01.05.2026 – 17:41 UhrLesedauer: 1 Min.
Senat und Polizeiführung bereiten sich auf die Großdemonstration linker Gruppen vor. Die Polizei will zurückhaltend agieren, behält sich aber konsequentes Eingreifen vor.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich vor der Abend-Demonstration linker und linksextremer Gruppen hinter ein robustes Polizeivorgehen gestellt, falls es zu Gewalt kommt. „Aber da, wo es Gewalt gibt, wird die Polizei schnell und konsequent eingreifen“, sagte Wegner bei einem Besuch der Feuerwache in der Wiener Straße in Kreuzberg. Ein solches Vorgehen halte er, wenn nötig, für absolut richtig.
Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel kündigte an, die Polizei werde deeskalierend arbeiten. „Das ist unsere Philosophie, heute ganz besonders“, sagte sie. Die Polizei werde die Großdemonstration nicht mehr eng an den Seiten begleiten wie in früheren Jahren, sondern sich weitgehend in der näheren Umgebung bereithalten.
Die „revolutionäre 1. Mai Demo“ beginnt ab 18 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg. Hier finden Sie alle Details zur Route. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte, bis zum Nachmittag sei der Tag friedlich verlaufen. Mehr als zehntausend Menschen seien bei gutem Wetter in den Parks unterwegs gewesen.
