Spürhund im Einsatz
Verdächtiger Rucksack: Polizei stoppt Tram in München
Aktualisiert am 03.03.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Fahrt einer Straßenbahn wird in München nach einer verdächtigen Entdeckung gestoppt. Wenig später ist die Tram leer – und die Polizei im Einsatz.
Nach einem verdächtigen Fund ist eine Straßenbahn in München gestoppt und geräumt worden. Zuvor hatten Zeugen gegen 11.05 Uhr der Polizei gemeldet, dass sich eine Person mit einem Messer in der fahrenden Tram selbst verletzt habe. Sämtliche Fahrgäste sowie die schwer verletzte Person verließen laut Polizei an der Haltestelle „Briefzentrum“ in der Arnulfstraße die Tram. Mit mehreren Einsatzwagen eilten die Beamten zum Einsatzort.
Der Verletzte, ein 31-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München, konnte in der Nähe angetroffen werden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Da er seinen Rucksack in der Trambahn zurückgelassen hatte, wurde dieser von Beamten und einem Diensthund untersucht. Hiweise auf eine mögliche Gefahr ergaben sich nicht.
Zeitweilig wurde die Arnulfstraße in beide Richtungen wegen des Einsatzes gesperrt. Es kam zu erheblichen Einschränkungen des Verkehrs. Mittlerweile sind die Fahrbahnen wieder freigegeben.
