Mitarbeiterin bei Messerangriff schwer verletzt
Polizei riegelt Bundesamt ab
21.04.2026 – 12:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Früh am Morgen erreicht die Polizei ein Notruf aus dem Statistischen Bundesamt. Ein Messerangreifer hat eine Frau attackiert. Die Beamten räumen das Gebäude und riegeln alles ab.
Großeinsatz im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden: Ein Mitarbeiter soll dort am Dienstagmorgen eine Kollegin schwer mit einem Messer verletzt haben. Wie ein Polizeisprecher t-online sagte, kam die 31 Jahre alte Frau in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe aber nicht, erklärte der Sprecher weiter.
Der Alarm war um 6.40 Uhr ausgelöst worden. Die Beamten fuhren mit starken Kräften zum Einsatzort. Sie räumten das Gebäude und riegelten es ab. Wie der „Wiesbadener Kurier“ berichtete, konnten Mitarbeiter der Bundesbehörde ihren Arbeitsplatz zunächst nicht aufsuchen. Erst am Vormittag beendete die Polizei den Einsatz und gab das Gebäude in der hessischen Landeshauptstadt wieder frei.
Der Täter soll ein 32 Jahre alter Mann sein. Er floh zunächst vom Tatort. Laut dem Polizeisprecher wurde er nicht festgenommen. Es gehe aber auch keine Gefahr mehr von ihm aus. Weitere Details wollte der Polizeisprecher nicht nennen.
Nach Informationen von t-online gehen die Beamten davon aus, dass sich der Messerangreifer nach der Tat selbst das Leben genommen hat. Das Motiv für die Attacke auf die Kollegin könnte im privaten Bereich gelegen haben.
„Die Ermittlungen laufen weiter“, sagte der Polizeisprecher. Die Pressestelle des Statistischen Bundesamtes äußerte sich nicht – sie verwies auf die Polizei.
