Es war reiner Zufall
Polizei findet Schatz vor beliebter Urlaubsinsel
12.02.2026 – 17:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Polizei-Taucher brechen zu einer Übung auf. Im Wasser machen sie eine überraschende Entdeckung.
Die Guardia Civil hat vor der Küste Mallorcas einen eigentlich verloren geglaubten Schatz gefunden. Es handelt sich um einen Rucksack mit drei hochwertigen Armbanduhren und einem Ring, der zusammen mit einer Yacht im Jahr 2023 untergegangen war. Das berichteten die „Mallorca Zeitung“ und das „Mallorca Magazin“ am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei. Dass die Gegenstände überhaupt gefunden wurden, sei reiner Zufall gewesen, hieß es weiter.
Gefunden worden sei der Rucksack demnach bereits im vergangenen Sommer, als die Tauch-Einheit der Guardia Civil zu einem Training in der Bucht von Palma ausgerückt war. Eigentlich sollte die Übung an einem Bootswrack stattfinden, das schon oft für Übungszwecke benutzt worden sei, so die Berichte. Doch bei einem ersten Tauchgang zur Inspektion der Gegend sollen die Taucher ein weiteres Wrack entdeckt haben. Die Übung sei daraufhin kurzerhand zu diesem verlegt worden, berichtete die „Mallorca Zeitung“.
Im Inneren des Bootswracks hätten die Beamten dann den Rucksack entdeckt. Neben dem Schmuck hätten sie auch persönliche Gegenstände in der Tasche gefunden. Die Polizei habe daraufhin direkt Ermittlungen eingeleitet, um den Besitzer ausfindig zu machen.
Im Zuge dessen habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem 24 Meter langen Boot um die „Wally Tilakkhanahat“ handele, berichtete das „Mallorca Magazin“. Das 1,5 Millionen Euro teure Boot wurde 2023 bei einem Brand zerstört und ist anschließend untergegangen. Die damalige Besatzung, bestehend aus drei Mitgliedern, wurde gerettet.
Die Polizei konnte sie ausfindig machen – und mit ihr den Besitzer des Rucksacks. Nach den langen Ermittlungen wurden ihm seine Wertgegenstände am Montag in einer Dienststelle der Guardia Civil übergeben, hieß es abschließend.
