Niedrigwasser legt Fiat frei
Alte Menschenknochen in Autowrack gefunden
31.08.2026 – 09:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Feuerwehr und Polizei machen einen traurigen Fund: Das Rhein-Niedrigwasser lässt einen Kleinwagen zum Vorschein kommen. Darin finden sie Menschenknochen.
Der historische Tiefstand des Rheins hat ein Autowrack mit menschlichen Knochenresten zum Vorschein gebracht. Bereits Anfang August wurde das Fahrzeug von der Feuerwehr in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) entdeckt, wie ein Sprecher der Bonner Polizei mitteilte.
Das Wrack lag an einer Wasserungsstelle für Feuerwehr-Einsatzboote. Zunächst nahm man an, dass es sich einfach bloß um ein altes Auto handelte, das vor langer Zeit in den Rhein geraten war – auf welche Weise auch immer.
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Rund zwei Wochen später wurde das Wrack geborgen. Wie zuerst die „Bild“-Zeitung berichtete, lagen in dem Fiat und in unmittelbarer Nähe Knochenreste.

Von wie vielen Menschen stammen die Knochen?
Jetzt ermittelt die Polizei, um die Hintergründe des Fundes aufzuklären. Bislang gebe es keine Hinweise auf einen Vermisstenfall, der mit dem Autowrack in Verbindung stehen könnte, hieß es. Nach Einschätzung des Polizeisprechers könnte das Fahrzeug seit Jahrzehnten auf dem Grund des Rheins gelegen haben.
Ob die gefundenen Knochenfragmente von einer oder mehreren Personen stammen, ist noch unklar. „Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil es schon so lange zurückliegt“, sagte der Polizeisprecher. Ob eine Straftat vorliege, sei ebenfalls noch unklar, hieß es.
Bei dem geborgenen Fiat handelt es sich vermutlich um ein Modell, das zwischen 1976 und 1984 produziert wurde. Die gefundenen Knochen werden in der Rechtsmedizin in Köln untersucht.