Was macht ein Fahrgast mit so viel Geld?
Polizei findet 150.000 Euro im ICE
Aktualisiert am 03.03.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein paar Schweizer Franken und sehr viele Euros. Bei einer Kontrolle entdecken Fahnder im ICE eine Plastiktüte mit zahlreichen Scheinen.
Die Polizei hat einem ICE-Fahrgast rund 150.000 Euro in bar abgenommen. Der 39 Jahre alte Mann hatte das Geld in einer Plastiktüte dabei.
Wie die Beamten mitteilten, fand der Einsatz am Sonntag statt. Der 39-Jährige aus dem Raum Wiesbaden saß im ICE nach Wien, als Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau zustiegen und zur verdachtsunabhängigen Kontrolle baten.
Der Fahrgast musste seinen Koffer öffnen. Darin machten die Fahnder den Fund: 150.000 Euro und ein Bündel Schweizer Franken. Die Scheine waren in einer Plastiktüte verpackt.
Woher er das Geld hatte, konnte der Mann nicht plausibel darlegen. Also nahmen die Beamten es ihm ab und stellten es sicher. Jetzt ermitteln sie wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Die Beamten informieren über die Rechtslage: Seit 2017 können demnach Strafverfolgungsbehörden und Gerichte Vermögenswerte mit unklarer Herkunft leichter einziehen. Der Nachweis einer konkreten strafbaren Handlung sei hierfür nicht notwendig.
Vielmehr müsse der Betroffene nachweisen, dass er die Werte auf legale Weise erlangt hat. Die Polizei betont: „Auch die niederbayerischen Polizeidienststellen greifen vermehrt auf die rechtlichen Möglichkeiten zurück, um Taterträge zu sichern – denn: Straftaten dürfen sich nicht lohnen.“









