Spezialeinsatzkräfte rücken aus
Nach Sechsfachmord in Stade: Polizei vermeldet Festnahme
01.09.2026 – 14:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Ende Juni werden in einem Mutter-Kind-Heim in Stade mehrere Schüsse abgegeben. Nun vermeldet die Polizei eine Festnahme.
Nach dem Sechsfachmord im niedersächsischen Stade ist der mutmaßliche Verkäufer der Tatwaffe festgenommen worden. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Stade am Dienstag mit.
Demnach wurde der 49-jährige Mann bereits am Montag in Berlin festgenommen. Es seien Spezialeinsatzkräfte der Mordkommission im Einsatz gewesen – der Mann habe keinen Widerstand geleistet. Am Dienstagmittag wurde der mutmaßliche Waffenhändler in Stade einem Haftrichter vorgeführt, seitdem befinde er sich in Untersuchungshaft.
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Schüsse in Stade: Jugendhilfe zieht Konsequenzen
In einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade waren am 29. Juni sechs Menschen getötet worden – drei Mitarbeiter der Einrichtung und drei Mitarbeiter des Jugendamts Hannover. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Vater wegen des Verlusts des Sorgerechts für sein Kind das Feuer eröffnet hatte.
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Der mutmaßliche Täter floh zunächst, konnte aber von der Polizei gestellt werden. Später nahm sich der Mann im Gefängnis das Leben – am ersten Tag, an dem in dem Gefängnis die engmaschige Überwachung seiner Zelle eingestellt wurde.
Das Kind lebt mittlerweile getrennt von seiner Mutter in einer anderen Einrichtung. Die Region Hannover hat nach der Bluttat weitere Schutzmaßnahmen angekündigt, mit denen die Mitarbeiter der Jugendeinrichtungen in Zukunft besser geschützt werden sollen.