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Italienische Beamte teilten am Montag mit, dass die Polizei bei einem großen internationalen Einsatz im Atlantik mehr als 2,6 Tonnen Kokain beschlagnahmt und vier Personen festgenommen habe.
Vier Personen wurden festgenommen, zwei Spanier, ein in Italien lebender Albaner und ein Einwohner von Gibraltar.
Der Straßenwert der Ladung beträgt etwa 500 Millionen Euro, teilte die italienische Polizei mit.
„Der Großhandelswert des Kokains wird auf etwa 78 Millionen Euro geschätzt. Nach der Lieferung an den Bestimmungsort und der Verdünnung für den Einzelhandelsvertrieb hätten die Betäubungsmittel einen Gesamtumsatz von rund 500 Millionen Euro generieren können“, heißt es in einer Erklärung.
Die Behörden stellten fest, dass organisierte Kriminalitätsbanden zunehmend sogenannte Schnellboote einsetzten. Hierbei handelt es sich um schnelle, starre Schlauchboote mit einer Länge zwischen 10 und 16 Metern, die von mehreren starken Motoren angetrieben werden und eine Geschwindigkeit von mehr als 70 Knoten erreichen können.
Mit diesen Schiffen können organisierte Kriminalitätsgruppen illegale Ladungen bergen, die von aus Südamerika kommenden Schiffen auf dem Seeweg abgeworfen wurden.
Das Schnellboot wurde vor der Küste von Lissabon von portugiesischen Behörden in Zusammenarbeit mit spanischen und italienischen Behörden angehalten.
Das Abfangen ereignete sich am Donnerstag etwa 90 Kilometer südwestlich von Kap Espichel, teilte die portugiesische Polizei mit.










