„Mehr als nur ein Song“
Jecke Karnevals-Grüße: Polizei bedankt sich bei Kasalla
17.02.2026 – 17:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Polizei blickt auf einen weitgehend friedlichen Karneval in Köln zurück. Das nutzt sie, um sich zu bedanken – auch bei der Kölsch-Band Kasalla.
Einen Tag nach dem Rosenmontagszug meldet sich die Kölner Polizei in den Sozialen Medien zum Höhepunkt des Straßenkarnevals zu Wort. Für die Beamten sei der Veilchendienstag, an dem der Karneval mit der Nubbelverbrennung endet, auch ein Tag, um auf die intensiven Einsatzstunden der vergangen Tage zurückzublicken, heißt es in einem Beitrag auf Facebook.
Die Kölner Polizei bedankt sich gleichzeitig bei allen Jecken, die friedlich gefeiert haben und bei den Einsatz- sowie Rettungskräften, „die mit Herz, Professionalität und Ausdauer für Sicherheit gesorgt haben.“ Ein besonderes Dankeschön richten die Beamten dann aber noch an die Kölner Band Kasalla – „für die musikalische Unterstützung.“ Dazu teilt die Kölner Polizei ein Video, das Beamte an den Karnevalstagen im Einsatz zeigt und mit dem Kasalla-Song „Mer sin Eins“ unterlegt ist. „Was bleibt, ist mehr als nur ein Song“, schreibt die Polizei abschließend.
Die Polizei habe nur vereinzelt einschreiten müssen, wenn Jecken über die Stränge schlugen und sich gute Laune und Heiterkeit in Aggression wandelten. „Trotz Kälte und wechselhaftem Wetter haben die Menschen überwiegend fröhlich und friedlich gefeiert“, schreibt die Polizei und meint: „Genau so soll Karneval sein.“
Am Rosenmontagszug nahmen mehr als 11.000 Karnevalisten teil, die mit 21 Persiflagewagen, Musikgruppen und viel Kamelle in den Beuteln vom Kölner Chlodwigplatz aus durch die Alt- und Innenstadt zogen. Unter den Persiflagewagen waren auch zwei Überraschungen – eine davon thematisierte die Gewalt des Regimes im Iran gegen Demonstranten und fiel auch durch die drastische Darstellung auf.











