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Home » Pistorius kündigt weltgrößte U-Boot-Flotte an
Wirtschaft

Pistorius kündigt weltgrößte U-Boot-Flotte an

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 6, 2026
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Pistorius kündigt weltgrößte U-Boot-Flotte an

Pistorius, der mehrfach zur Unterstützung des deutschen Angebotes nach Kanada gereist war, dankte TKMS-Chef Oliver Burkhard und seinem norwegischen Amtskollegen Tore O. Sandvik, den er als Freund bezeichnete. Er sagte: „Klar ist auch: Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Jetzt geht es darum, die Verträge fertig zu machen und die U-Boote möglichst schnell ins Wasser zu bekommen.“

Wadephul: „Stärkung und Vertiefung unserer Partnerschaft“

Auch Außenminister Johann Wadephul sprach von einem bedeutenden Signal: „Ich freue mich, dass wir Kanada von unserem deutsch-norwegischen Angebot im Rahmen des kanadischen U-Boot-Programms überzeugen konnten“, schrieb der CDU-Politiker am Montagabend auf der Plattform X. „Kanada hat damit ein starkes Signal des Zusammenhalts im transatlantischen Bündnis abgegeben.“

Mit dem deutschen Unternehmen TKMS als bevorzugtem Hersteller habe sich Kanada „für die besten konventionellen U-Boote der Welt entschieden“. Dieser Schritt bedeute „eine langfristige Stärkung und Vertiefung unserer Partnerschaft im transatlantischen Bündnis“. Kanada, Norwegen und Deutschland würden damit auch ein neues Kapitel der Verteidigungs- und Industriepolitik aufschlagen.

Der U-Boot-Auftrag verschaffe Carney „erhebliche Glaubwürdigkeit“ bei seinem Versuch zu zeigen, dass er die Verteidigungsausgaben erhöhe, wurde David Perry, Präsident des Canadian Global Affairs Institute, eine unabhängige kanadische Denkfabrik, von der BBC zitiert.

„Er hat zugesagt, das Projekt nach einem sehr beschleunigten Zeitplan voranzutreiben – nach kanadischen Maßstäben erstaunlich schnell – und scheint geliefert zu haben“, so Perry. „Dieses Projekt wird unsere zentralen Verteidigungsfähigkeiten spürbar voranbringen.“

Perry sagte, die kanadische Regierung habe sich darauf konzentriert, den Auftrag an ein Land zu vergeben, mit dem sie eine strategische Partnerschaft aufbauen wolle. Carney habe versucht, die Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen zu Europa zu stärken, während Kanada mit Handelsspannungen mit den USA konfrontiert sei, seinem langjährigen Verbündeten im Süden.

Perry fügte hinzu, die neuen Boote würden Kanada einen „massiven Zuwachs“ an maritimen Fähigkeiten verschaffen. „Das sollte eine Flotte ermöglichen, bei der zu jedem Zeitpunkt drei U-Boote zuverlässig einsatzbereit sind“, sagte Perry. „Das ist ein enormer Fähigkeitszuwachs gegenüber einem gelegentlich einsatzbereiten U-Boot – was seit mehreren Jahren unsere Realität ist.“

Nato-Gipfel in Ankara steht bevor

Der milliardenschwere Deal kommt zur rechten Zeit. Nur wenige Stunden vor Beginn des Nato-Gipfels in der Türkei am Dienstag und Mittwoch betonte Generalsekretär Mark Rutte bei einer Pressekonferenz im Vorfeld, die Verbündeten sollten nicht mit leeren Händen erscheinen.

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