Formel 1 in Australien

Lokalmatador crasht schon vor dem Start – Desaster für Hülkenberg

08.03.2026 – 06:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Der havarierte McLaren von Oscar Piastri: Der Australier verpasste sein Heimrennen. (Quelle: Scott Barbour/ap)

Oscar Piastri landetet bei seinem Heimrennen schon vor dem Start in der Streckenbegrenzung. Damit findet ein Fluch seine Fortsetzung.

Lokalmatador Oscar Piastri hat noch vor dem Formel-1-Auftakt in seiner Heimatstadt Melbourne ein Debakel erlebt. Der WM-Dritte der vergangenen Saison kam auf dem Weg in die Startaufstellung ausgangs von Kurve vier auf den Randstein, verlor die Kontrolle über seinen McLaren und krachte in die Streckenbegrenzung.

Piastri hätte von Rang fünf starten sollen. Sein Wagen musste geborgen werden. Einen ähnlichen Unfall hatte in der Qualifikation schon Red-Bull-Star Max Verstappen erlebt.

Damit war schon vor dem Start des Auftaktrennens in Australien der Heim-Grand-Prix für Piastri, der selbst aus seinem demolierten Auto aussteigen konnte, gelaufen. Damit setzt sich ein Fluch für die australischen Fahrer fort: Die Fans in „Down Under“ müssen weiter auf das erste Podium eines Landsmanns bei ihrem Event warten.

„Wir sind nicht sicher, wir haben nichts in den Daten gefunden, was auf etwas hinweist“, sagte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown über eine mögliche Ursache für den Unfall. Er sei sich sicher, dass Piastri nun „noch eine Weile verärgert“ sein werde, „aber diese Rennfahrer wissen, wie man sich schnell erholt. Das ist definitiv nicht die Art und Weise, wie man starten möchte, aber er wird zurückkommen.“

Auch der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg hat den Saisonstart kurzfristig verpasst. Bei der Premiere von Audi als Werksteam konnte der Rheinländer aufgrund von technischen Problemen nicht starten. Vor den Augen von Konzernchef Gernot Döllner wurde das Auto des 38 Jahre alten Routiniers von den Mechanikern zurück in die Garage geschoben. Auch von dort konnte Hülkenberg nicht mehr in den ersten Saisonlauf gehen.

Die Qualifikation hatte er als Elfter abgeschlossen. Audi hatte den Schweizer Sauber-Rennstall übernommen und ist in dieser Saison erstmals als Werksteam am Start.

Share.
Exit mobile version