Exotische Frucht
Ist der klebrige Film auf der Physalis giftig?
Aktualisiert am 03.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Sie ist klein, orange und steckt in trockenen, braunen Blütenblättern: Die Physalis sieht exotisch aus und ist sehr gesund. Auf der Frucht befindet sich jedoch eine klebrige Schicht: Kann man sie mitessen oder muss man sie vor dem Verzehr immer abwaschen?
In vielen Supermärkten gehört die Physalis bereits zum festen Sortiment. Sie wird auch als Andenbeere (Physalis peruviana) oder Kapstachelbeere bezeichnet und schmeckt süß-säuerlich – etwa wie eine Mischung aus Stachelbeere und Ananas.
Physalis sind bei uns das ganze Jahr über erhältlich und werden meist aus Südamerika, Südafrika oder Australien importiert. Heimische Früchte haben dagegen von August bis Oktober Saison.
Das Nachtschattengewächs stammt aus der südamerikanischen Andenregion – daher auch der Name Andenbeere – und ist mit der Lampionblume sowie der Tomate verwandt.
Die kirschgroßen Beeren stecken in trockenen, lampionähnlichen braunen Blütenblättern. Die Beeren sollten beim Kauf fest und goldgelb bis orange, aber nicht verschrumpelt sein. Bis auf die Blätter, die Sie vorher entfernen sollten, sind die Früchte mit ihrer dünnen Schale und den kleinen Kernen im Fruchtfleisch essbar.
Allerdings haben die Beeren eine äußere klebrige Schicht. Diese ist jedoch nicht giftig, sondern dabei handelt es sich um eine natürliche Substanz. Theoretisch könnten Sie die Früchte also auch mit der klebrigen Schicht essen – da jedoch nicht immer ausgeschlossen werden kann, dass sich dort keine Pestizidrückstände befinden, ist es ratsam, die Beeren vor dem Verzehr gründlich abzuwaschen. Das hat zudem den Vorteil, dass Ihre Hände dann nicht klebrig werden.
Am besten waschen Sie die Früchte erst kurz bevor Sie sie essen möchten, da nasse Früchte schnell schimmeln können. Dafür klappen Sie die braunen Blätter nach oben, drehen die Frucht vom Stiel ab, geben sie in ein Sieb, spülen sie dann mit Wasser ab und tupfen sie trocken.
Physalis haben einen hohen Gehalt an den Vitaminen B, C, E, K und Provitamin A (Beta-Carotin), das vor allem für den Sehvorgang wichtig ist. Zudem enthalten die Früchte Eisen, Kalzium sowie Phosphor und haben auf 100 Gramm Fruchtfleisch etwa 70 Kalorien.











