Einfuhrverbot

Pflanzen aus dem Urlaub mitbringen: Das sollten Sie dringend beachten


Aktualisiert am 07.05.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Orchideen aus Singapur: Für diese und viele weitere Pflanzen gibt es ein Einfuhrverbot. (Quelle: Carola Frentzen/dpa/dpa)

Pflanzen oder Saatgut aus dem Urlaub sind ein vermeintlich schönes Souvenir. Doch Vorsicht: Bei der Einfuhr können Strafen drohen. Was zu beachten ist.

Wer im Urlaub eine schöne Pflanze sieht, denkt sich vielleicht: Die würde sich gut in meinem Garten oder Wohnzimmer machen. Doch Reisende sollten vorsichtig sein. Denn bei der Einfuhr vieler Pflanzenarten drohen Bußgelder, die zum Teil bis zu 50.000 Euro betragen können. Doch warum ist das so und für welche Länder gilt es? In diesem Artikel finden Sie die Antworten.

Die Einfuhr vieler Pflanzen unterliegt strengen Regeln. Aber auch Blätter oder Äste, Samen, frische Zapfe, Ableger oder frisches Obst aus dem Ausland mitzubringen, sind von diesen Regeln betroffen. Sie unkontrolliert einzuführen, ist häufig illegal und kann hohe Strafen nach sich ziehen.

Folgende Pflanzen unterliegen einem Einfuhrverbots und dürfen laut dem deutschen Zoll nicht aus dem Urlaub aus einem Nicht-EU-Staat mitgenommen werden:

Die Einfuhr, Ausfuhr oder Durchfuhr von waren entgegen eines Verbots fallen unter das Zollvergehen eines Bannbruchs und kann daher mit einer Geldstrafe und in besonders schweren Fällen mit Haftstrafen geahndet werden.

Pflanzen aus anderen Ländern können das Ökosystem bedrohen, indem sie die heimische Flora verdrängen oder gefährden. So können mit der Einfuhr etwa Krankheiten und Schädlinge eingeschleppt werden, beispielsweise:

Haben sich Schädlinge und Krankheiten angesiedelt, sind sie nicht oder nur mit zeit- und kostenintensiven Maßnahmen einzudämmen oder auszurotten. Das Feuerbakterium befällt beispielsweise hunderte Obst-, Wein- und Zierpflanzenarten. Das Ulmensterben in den vergangenen Jahrzehnten ist durch eingeschleppte Pilze aus Asien oder Amerika entstanden.

Dass eingeschleppte Pflanzen einheimische verdrängen können zeigt sich etwa beim Japanischen Riesenknöterich.

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