Wetter in Berlin

Sommerhitze zu Pfingsten – und danach kommt die Schafskälte

22.05.2026 – 06:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Menschen erfrischen sich am Brunnen vor dem Dom auf der Museumsinsel (Archivbild): Am Wochenende wird es sommerlich warm in der Hauptstadtregion. (Quelle: IMAGO/Halil Sagirkaya)

Berlin erwartet ein sonniges Pfingstwochenende mit Temperaturen nahe 30 Grad. Doch schon in der kommenden Woche deutet sich ein Wetterwechsel an.

Das Pfingstwochenende wird in Berlin und Brandenburg sommerlich: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet viel Sonnenschein und Temperaturen, die stellenweise an die 30-Grad-Marke heranreichen. Damit könnte sich eine der bekanntesten Bauernregeln zum Fest erfüllen: „Ist Pfingsten hell und klar, gibt’s ein fruchtbares Jahr.“

Der Freitag startet noch verhalten. Wechselnde Bewölkung und höchstens 22 bis 25 Grad kennzeichnen den Beginn des langen Wochenendes. Doch bereits in der Nacht zum Samstag lockert es auf – abgesehen von lokal möglichen, flachen Nebelfeldern bleibt es klar und trocken.

Wetter in Berlin: Samstag wird der heißeste Tag – bis zu 29 Grad

Der Samstag bringt dann den Höhepunkt beim Wetter in Berlin: Neben einigen Quell- und Schleierwolken prognostiziert der DWD viel Sonnenschein und Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad – wer es gefühlt noch wärmer mag: wetter.com gibt für den Samstag eine gefühlte Temperatur von bis zu 29 Grad an. Niederschlag ist nicht zu erwarten, der Wind bleibt schwach.

Auch der Pfingstsonntag zeigt sich von seiner besten Seite. Meist sonnig, mit einigen Wolken, trocken und mit Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad. In der Nacht zum Sonntag ziehen laut DWD einige Wolkenfelder durch, die Temperaturen sinken auf 11 bis 15 Grad.

Pfingstmontag klettert das Thermometer auf 29 Grad

Der Pfingstmontag setzt das freundliche Wetter fort: sonnig, zeitweise einige Quellwolken, ebenfalls trocken. Die Höchstwerte liegen erneut zwischen 25 und 29 Grad bei schwachem bis mäßigem Nordwestwind.

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Verantwortlich für das sommerliche Pfingstwetter ist das Hochdruckgebiet „Zeno“, das mit seinem Einfluss eine zunächst nur mäßig warme Luftmasse von Südwesten her sukzessive erwärmt, wie der DWD erläutert. Warnrelevante Wettererscheinungen werden nicht erwartet.

Und dann kommt die Schafskälte

So schön das Pfingstwetter auch ist, es hat einen Haken: Ab Mittwoch nächster Woche gehen die Temperaturen spürbar zurück. Das Zentrum des Hochs liegt eher über Westeuropa, weshalb an seiner östlichen Flanke kühlere Luft aus dem Nordosten nach Deutschland strömen kann.

Frost wird es dabei keinen geben, und die Abkühlung verläuft ohne Gewitter. Dennoch könnte sie nach derzeitigen Prognosen bereits der Beginn der sogenannten Schafskälte sein. Jener Kälteperiode, die eigentlich erst für Anfang Juni typisch ist und vor allem den Norden treffen dürfte.

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