Craig Skinner
Paukenschlag bei Red Bull – Chefdesigner verlässt Team
Aktualisiert am 19.02.2026 – 02:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Für Red Bull gibt es eine Hiobsbotschaft: Kurz vor dem Saisontart verlässt einer der wichtigsten Männer den Formel-1-Rennstall.
Kurz vor dem Saisonstart muss der Formel-1-Rennstall einen schweren Verlust verkraften. Wie das Team bestätigte, verlässt Chefdesigner Craig Skinner die „Bullen“ nach 20 Jahren mit sofortiger Wirkung.
Die Gründe für den überraschenden Abgang sind bislang nicht bekannt. Laut des Fachportals „RacingNews365“ soll Skinner den Schritt aus eigenen Stücken getan haben. Der Motorsportingenieur war seit 2006 bei Red Bull tätig, nachdem er zuvor für Jordan und Williams gearbeitet hatte. Seine Karriere beim Team begann als CFD-Ingenieur, bevor er zum Gruppenleiter aufstieg, später stellvertretender Leiter der Aerodynamik und 2018 Chef-Aerodynamiker wurde. 2022 folgte die Beförderung zum Chefdesigner.
Er war maßgeblich am RB19 beteiligt, dem erfolgreichsten Auto der Formel-1-Geschichte, das 2023 alle Rennen bis auf eines gewann. „Craig war ein wichtiger Teil unseres Teams und hat viel zu unserem Erfolg beigetragen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung von Red Bull. Wer Skinner ersetzen wird, ist derzeit noch offen. Für Weltmeister Max Verstappen und das Team ist der Abgang ein herber Verlust – besonders jetzt, wo unter neuem Reglement jedes Detail entscheidend sein könnte.
Kollegen beschreiben Skinner seit langem als akribischen und methodischen Ingenieur, der das Reißbrett dem Rampenlicht vorzog. Im Gegensatz zu einigen der bekannteren Persönlichkeiten des Formel-1-Sports suchte er selten die Aufmerksamkeit der Medien, sondern konzentrierte sich stattdessen darauf, die winzigen Details zu verfeinern, die für den Rennerfolg wichtig sind.
