Münchner Patentamt meldet Rekord

Patente für Batterien und erneuerbare Energien nehmen zu

Aktualisiert am 28.05.2026 – 06:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Photovoltaikanlage: Leistungsfähige Energiespeicher können Strom speichern. Beim Europäischen Patentamt gingen zuletzt deutlich mehr Anmeldungen für Speicher ein. (Quelle: chromorange/imago-images-bilder)

Das Münchner Patentamt meldet einen Rekord bei Batteriepatenten – fast dreimal so viele wie 2021. Im globalen Vergleich belegt Deutschland damit Platz vier.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München hat einen bemerkenswerten Innovationsschub gemeldet: Im vergangenen Jahr wurden 9.090 Patentanmeldungen für Batterien mit Wirkung für Deutschland eingereicht – darunter auch Anmeldungen beim Europäischen Patentamt. Gegenüber 2024 entspricht das einem Anstieg um gut ein Viertel. Seit 2021 hat sich die Zahl sogar fast verdreifacht.

„Der Anstieg unterstreicht die enorme technologische und wirtschaftliche Bedeutung leistungsfähiger Energiespeicher. Es ist gut, dass die Innovationstätigkeit offensichtlich auch in Deutschland deutlich zugenommen hat“, sagt DPMA-Präsidentin Eva Schewior.

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland mit 1.340 eigenen Anmeldungen Platz vier. Japan kommt auf 1.445, China auf 1.749 Anmeldungen. Den Spitzenplatz belegt Südkorea mit 2.419 Anmeldungen.

Auch bei Patenten für erneuerbare Energien verzeichnet das Münchner Amt einen Aufwärtstrend – allerdings deutlich moderater. In den Bereichen Solar, Windkraft, Wasserkraft, Erdwärme und Biogas stiegen die Anmeldungen von 2021 bis 2025 von 1.114 auf 1.370. In diesen Feldern schneidet Deutschland international besser ab: Sowohl bei der Solartechnik als auch bei der Windkraft liegt es 2025 auf Rang zwei – hinter China beziehungsweise Dänemark.

Share.
Exit mobile version