Zittern um den Klassenerhalt

Zweitligist feuert Sportchef mitten im Abstiegskampf


Aktualisiert am 23.03.2026 – 17:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Otmar Schork: Der 68-Jährige muss den 1. FC Magdeburg verlassen. (Quelle: IMAGO/Fabian Kleer/imago)

Der 1. FC Magdeburg trennt sich als Tabellen-17. mit sofortiger Wirkung von Sportgeschäftsführer Otmar Schork. Der räumt selbst Fehler ein – und benennt einen klaren Grund für den Zeitpunkt.

Mitten im Abstiegskampf hat der 1. FC Magdeburg Sportgeschäftsführer Otmar Schork mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der 68-Jährige räumte in einer Vereinsmitteilung eigene Fehler ein und erklärte seinen Abgang als notwendigen Schritt für die Planung der kommenden Saison.

Die Entscheidung sei einvernehmlich gefallen. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Lutz Petermann erklärte laut Vereinsmitteilung, er sei in einem „ausführlichen und offenen Austausch“ mit Schork und Präsident Dr. Jörg Biastoch zu dem Schluss gekommen, im Sommer einen personellen Neuanfang vorzunehmen: „Um beiden Seiten ausreichend Planungssicherheit zu geben, wurde in beiderseitigem Einvernehmen entschieden, die Zusammenarbeit mit Otmar bereits jetzt zu beenden.“

Bis zur Neubesetzung übernimmt Finanzgeschäftsführer Martin Geisthardt die Aufgaben kommissarisch. Ein „sportliches Kompetenzteam“ soll gemeinsam mit dem Trainerstab die „uneingeschränkte operative Handlungsfähigkeit“ garantieren. Trainer Petrik Sander und Assistent Pascal Ibold stehen nicht zur Diskussion. Sie sollen die Mannschaft in den verbleibenden sieben Spielen zum Klassenerhalt führen.

Schork war im November 2020 nach Magdeburg gekommen. Er hatte maßgeblichen Anteil am Zweitliga-Aufstieg 2022 und der Etablierung des Klubs in der 2. Liga. In der Vorsaison landete Magdeburg unter Trainer Christian Titz auf Platz fünf. Mit Titz‘ Abgang im Sommer 2025 begann eine unruhige Phase: Nachfolger Markus Fiedler wurde nach acht Spielen und nur einem Sieg entlassen.

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