Meistverkaufte Romane
Buchbestseller: Ostfriesenkrimi hängt alle ab
06.03.2026 – 07:30 UhrLesedauer: 3 Min.
Frühlingsgefühle und Leselust: Diese Titel wurden im Februar besonders häufig gekauft. Ein Ostfriesland-Krimi verteidigt dabei Platz eins.
Erfahren Sie mehr zu unseren Affiliate-Links
Wenn Sie über diese Links einkaufen, erhalten wir eine Provision, die unsere redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für Sie bleibt unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein
Die Tage werden wieder länger, die ersten Sonnenstrahlen kitzeln die Nase – und mit den erwachenden Frühlingsgefühlen wächst auch die Lust auf ein gutes Buch. Welche Titel im Februar besonders gefragt waren, zeigt ein Blick auf die aktuellen Bestsellerlisten des „Branchenmonitor Buch“ des Börsenvereins.
Über sechs Millionen Zuschauer schalten regelmäßig ein, wenn die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf im TV laufen. Jetzt erschien der 20. Jubiläumsband „Ostfriesenerbe“, in dem seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen wieder ermittelt. Der Krimi stürmte direkt an die Spitze der deutschen Buchcharts und hält sich dort fest.
Darum geht’s in dem Buch: „Eine ganze Stadt gerät in Panik, als Radio Nordseewelle am frühen Morgen den Fund zweier Leichen meldet. Die eine wurde vor dem berühmten Teemuseum in der Norder Innenstadt abgelegt, die andere im neu eröffneten Krimimuseum. Schon sprechen die Ersten vom Museumsmörder und fragen sich, wo und wann er wieder zuschlagen wird. Doch als Ann Kathrin Klaasen die Leiche von Helga Bornemann sieht, weiß sie, dass hier etwas viel Größeres auf dem Spiel steht und dieser Fall zu einem Wendepunkt in ihrem Leben und ihrer beruflichen Laufbahn werden wird.“
(Klappentext von „Ostfriesenerbe“, Fischer TB)
Die Taschenbuch-Ausgabe des Romans steigt durch den Kinostart der Verfilmung wieder auf Platz 2 der Belletristik-Bestsellerliste.
Darum geht’s in dem Buch: „Die Kindheit auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm, die Schulzeit hat er überstanden, als vor dem Antritt des Zivildienstes das Unerwartete geschieht: Joachim wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht zu seinen Großeltern in die großbürgerliche Villa in Nymphenburg. Er wird zum Wanderer zwischen den Welten. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine schillernde Diva, sein Großvater ist emeritierter Philosophieprofessor, eine strenge und ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt.“
„Tagsüber wird Joachim an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein und anderen Getränken. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen die den Erzähler völlig überfordernden Ereignisse, und gleichzeitig entgeht ihm nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei oft grandios versagt.“
(Klappentext von „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, Kiepenheuer & Witsch)
