Mallorca, Adria, Griechenland

Alarmstufe Rot in beliebten Urlaubsregionen


Aktualisiert am 01.04.2026 – 09:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Sturmschäden in Griechenland (Archivbild): Auf der Halbinsel Peloponnes fällt so viel Regen, dass großflächige Überschwemmungen zu befürchten sind. (Quelle: IMAGO/Aggelos Barai/imago)

Wer über Ostern ein paar Tage am Mittelmeer entspannen will, könnte böse überrascht werden. An der Adriaküste und in Griechenland wird vor Lebensgefahr gewarnt.

Die Wetterlage ist in vielen Mittelmeerländern brenzlig. In Italien, Griechenland und Kroatien ist die Warnstufe Rot erreicht. Auf Mallorca gelten Warnungen der Farbe Orange.

An der kroatischen Adriaküste gelten am Mittwoch Sturmwarnungen. Die Wetterlage sei „extrem“, warnte der nationale Wetterdienst etwa für die Velebit-Kanalregion. Böen können 175 Kilometer pro Stunde erreichen. „Auch die Küsteninfrastruktur ist stark gefährdet“, schrieb der Wetterdienst weiter. Insbesondere für Seeleute bestehe Lebensgefahr. Für die Region Rijeka warnte der Dienst unterdessen, es sei „mit großflächigen Gebäudeschäden, Verkehrsbehinderungen und Stromausfällen zu rechnen“.

Auch in Italien stürmt es. Hier kommen an der Adriaküste unter anderem in den Abruzzen Schnee und Eis hinzu. Die Warnstufe Rot gilt vorerst bis Donnerstagabend ab einer Höhe von 700 Metern.

Griechenland muss sich unterdessen auf viel Regen einstellen. Besonders auf dem Peloponnes wird es gefährlich. Örtlich fällt so starker Regen, dass es zu großflächigen Überschwemmungen kommt. Laut Wetterdienst besteht „erhebliche Lebensgefahr“. Die Menschen müssten damit rechen, dass Strom-, Kommunikations- und Wasserversorgung zusammenbrechen. Möglicherweise müssten Gebäude evakuiert werden.

Auf den Urlaubsinseln Mallorca und Menorca ist die Gefahr nach Einschätzung des spanischen Wetterdienstes Aemet etwas geringer. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Es branden aus nördlicher Richtung teils Wellen mit bis zu elf Metern Höhe an.

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