Halberstadt trifft es erneut
Ostdeutsche Traditions-Bäckerei rutscht in die Insolvenz
Aktualisiert am 12.02.2026 – 07:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Traditionsbäckerei im Osten ist in Schieflage geraten: HBK aus Halberstadt. Doch schöpft das Unternehmen Hoffnung in unmittelbarer Nachbarschaft.
Die hohen Energiekosten im Land treffen wieder ein Traditionsunternehmen. Dieses Mal in Sachsen-Anhalt: Die Halberstädter Bäcker und Konditoren GmbH – kurz HBK – musste Insolvenz anmelden. Mehr als 120 Beschäftigte müssen um ihren Job bangen.
Dabei ist HBK eigentlich eine Nachwende-Erfolgsgeschichte. Der 1963 gegründete DDR-Betrieb startete nach der Wende mit seinen Backwaren durch, unter anderem mit dem beliebten Domstollen. Derzeit betreibt das Unternehmen mehr als 22 Filialen.
Doch machen hohe Stromkosten dem Unternehmen zu schaffen. Zudem plagt eine zweite Herausforderung: Ungünstige Arbeitszeiten mit Schichtbeginn in den frühen Morgenstunden machen nicht nur HBK zu schaffen. Es finde sich immer weniger Nachwuchs, hieß es.
Video | Insolvenz: Wann es passiert und was das bedeutet
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Sachsen-Anhalt ist für seine erfolgreichen Produkte in der Nahrungsmittelbranche bekannt, neben Würstchen und Domstollen aus Halberstadt etwa die berühmten Halloren Kugeln aus Halle sowie der Baumkuchen aus Salzwedel.
