Krankenhaus Merheim
Opfer aus Crans-Montana wird weiter in Köln behandelt
11.02.2026 – 16:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der Feuerkatastrophe in Crans-Montana wird eine Person weiterhin in Köln-Merheim behandelt. Der Brand an Silvester hatte viele Menschen getötet.
Nach dem tödlichen Feuer im Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht wurden viele Brandopfer in Kliniken außerhalb der Schweiz gebracht. Einige Verletzte wurden zur Behandlung ihrer Verletzungen auch nach Nordrhein-Westfalen transportiert. Während ein Brandopfer, das im Aachener Uniklinikum behandelt wurde, inzwischen wieder in die Schweiz verlegt werden konnte, befindet sich eine verletzte Person noch im Krankenhaus in Köln-Merheim.
Wie ein Sprecher der Kliniken Köln auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online sagte, werde die Person noch immer in Merheim behandelt. Menschen mit schweren Brandwunden benötigen eine besondere Behandlung mit speziellen Raumbedingungen. Da das Krankenhaus Merheim über eine Intensivstation für Schwerverbrannte verfügt, wurde die Person aus der Schweiz nach Köln gebracht. In der Schweiz hatte es für die vielen Opfer der Katastrophe nicht ausreichend Behandlungskapazitäten gegeben.
Über Alter und Geschlecht des Patienten im Krankenhaus Merheim liegen keine Informationen vor. Aus Gründen des Daten- und Patientenschutzes konnte der Sprecher der Kliniken Köln auch keine Angaben zum Gesundheitszustand der Person machen.
In der Silvesternacht war in einer Bar in Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis ein Feuer ausgebrochen, bei dem nach Behördenangaben 41 Menschen ums Leben kamen. Mehr als 100 weitere Personen wurden bei dem Brand verletzt, rund und 80 von ihnen sollen sich Berichten zufolge im kritischen Zustand befinden oder befunden haben. Die meisten Schwerverletzten sind zwischen 16 und 26 Jahre alt.
