Olympische Winterspiele
Virus verzögert Eishockey-Viertelfinale der Frauen
11.02.2026 – 18:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Die deutschen Eishockey-Frauen müssen auf ihren Viertelfinalgegner warten. Ein vorheriger Virus-Ausbruch bei Finnland wirft den Terminkalender durcheinander.
Das Viertelfinalspiel der deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Winterspielen verzögert sich. Zu Beginn des Turniers hatte ein Norovirus-Ausbruch im finnischen Team zu Spielverlegungen geführt. Das ursprünglich für Freitag geplante K.o.-Spiel wird vermutlich erst am Samstag stattfinden. Kanada gilt als wahrscheinlicher Gegner.
Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mitteilte, wird der Termin für die Viertelfinalspiele erst nach dem letzten Vorrundenspiel zwischen Kanada und Finnland festgelegt. Dieses Spiel wurde auf Donnerstag verschoben, nachdem bei den Finninnen ein Norovirus-Ausbruch aufgetreten war.
Die deutsche Mannschaft, die als Zweiter der Gruppe B ins Viertelfinale eingezogen ist, rechnet mit einem Duell gegen Kanada. Laura Kluge, Angreiferin von Boston Fleet aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL, äußerte sich optimistisch: „Wir haben da nichts zu verlieren.“ Kluge erzielte den Siegtreffer im letzten Vorrundenspiel gegen Italien und ist derzeit die Top-Scorerin des olympischen Turniers.
Kanada verlor zuletzt überraschend deutlich mit 0:5 gegen die USA, was die Unsicherheit über den Viertelfinalgegner der Deutschen verstärkt. Dennoch gilt ein Duell mit dem Olympiasieger als sehr wahrscheinlich. Die deutsche Auswahl ist erstmals seit 2014 wieder bei den Olympischen Winterspielen vertreten.
