Oliver „Power“ Grant
Mitbegründer von Wu-Tang Clan ist tot
26.02.2026 – 02:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Oliver „Power“ Grant ist tot. Die Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan bestätigte den Tod ihres früheren Mitglieds.
Oliver „Power“ Grant ist tot. Die aus New York stammende Hip-Hop-Gruppe Wu-Tang Clan teilte den Tod am Mittwoch mit. Grant wurde 52 Jahre alt. Er hatte die Alben der Band produziert und auch die berühmte Modemarke Wu Wear ins Leben gerufen und als CEO geführt.
Die Gruppe schrieb auf der Plattform Instagram: „Rest in Power, Power „. Auch der Radiosender WQHT-FM, bekannt als Hot 97, sowie Grants Bandkollege Method Man berichteten am Dienstag über den Todesfall. Zur Todesursache lagen zunächst keine Informationen vor.
Der US-Rapper Method Man, mit bürgerlichem Namen Clifford Smith, äußerte sich ebenfalls in einem Beitrag auf der Plattform X. „Paradies mein Bruder, gute Reise.“, schrieb er. Zudem erklärte er: „Mann, es geht mir nicht gut.“
Grant starb zu einem Zeitpunkt, als der Wu-Tang Clan für die Klasse 2026 der Rock & Roll Hall of Fame nominiert ist. Auf der Vorschlagsliste stehen unter anderem Luther Vandross, Shakira, Sade, Pink, Oasis, New Edition, Joy Division/New Order, Iron Maiden, INXS, Billy Idol, Lauryn Hill, Melissa Etheridge, Phil Collins, Mariah Carey, Jeff Buckley und die Black Crowes.
Im Jahr 2019 hatte der amerikanische Sender Hulu eine Serie über den Aufstieg der Band zu einer Hip-Hop-Ikone ausgestrahlt. Damals wurde Grant von dem Schauspieler Marcus Calender gespielt.
Der Wu-Tang Clan ist eine Hip-Hop-Gruppe aus New York, die Anfang der 1990er-Jahre gegründet wurde. Die Formation stammt aus dem Stadtteil Staten Island und gilt als eine der einflussreichsten Gruppen der Rap-Geschichte. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen RZA, GZA, Method Man, Raekwon, Ghostface Killah und Inspectah Deck.
Ihr Debütalbum „Enter the Wu-Tang (36 Chambers)“ aus dem Jahr 1993 prägte mit seinem rauen, minimalistischen Sound und düsteren Texten maßgeblich den East-Coast-Rap. Charakteristisch ist die Kombination aus harten Beats, komplexen Reimstrukturen und zahlreichen Anspielungen auf Martial-Arts-Filme sowie fernöstliche Philosophie.










