Er forderte, dass Grenzen gesetzt, Konzerne zur Verantwortung gezogen und effektive Möglichkeiten zur Strafverfolgung geschaffen werden müssten. Den virtuellen Missbrauch von Menschen – „meist allerdings leider immer noch von Frauen“ – bezeichnete er als kein Kavaliersdelikt, „auch wenn manche toxisch verseuchten Echenhirne das immer noch so empfinden mögen.“
Sein Statement kam nicht bei allen gut an. Kalkofe veröffentlichte anschließend Screenshots von Kommentaren, die er erhalten hatte. Darin war unter anderem zu lesen: „Wo ist dein Statement zu den hundertfachen realen Vergewaltigungen? Wo? Ich finde nichts!“, „Sie sind eine ziemliche Enttäuschung geworden“ sowie „Wo ist dein Statement zu Epstein? Wo das zu den Opfern von Massenvergewaltigungen aus den letzten Monaten und Jahren? Heuchler.“ Außerdem wurde er als „Staatstreuer Saubermann“ betitelt und ein Nutzer kommentierte: „Da reitet einer mutig auf der Empörungswelle.“
Kalkofe reagierte darauf mit einer Erklärung: „Ein Statement zu Fall X bedeutet dabei nicht, dass man zu den Fällen A bis W oder Y bis Z und darüber hinaus und weit davor keine Meinung hat oder dass man sie gutheißt.“ Wer das so interpretiere, verlange, dass er sich entweder zu allem äußere oder zu allem schweige – „beides weder möglich noch wünschenswert“, so Kalkofe.










