57-jähriger „Best Ager“
Germany’s Next Topmodel: Ältester Teilnehmer kommt aus Bayern
Aktualisiert am 12.02.2026 – 13:04 UhrLesedauer: 2 Min.
Er galt einst als „zu klein“ für die Modelwelt – jetzt wagt ein 57-jähriger Oberbayer bei GNTM den nächsten Anlauf. In der ersten Folge präsentiert sich der „Best Ager“ selbstsicher.
Germany’s Next Topmodel ist am Mittwoch (12. Februar) in die 21. Staffel gestartet – auch in diesem Jahr dürfen sich bei Heidi Klum wieder Männer um den Titel bewerben. Für viele Zuschauer dürfte sich beim Ansehen der ersten Folge der Blick auf einen Teilnehmer aus Bayern gerichtet haben. Nach Angaben der Produktion ist nämlich Gerhard aus Bad Aibling bei Rosenheim dieses Jahr der älteste Bewerber im Feld.
Am Mittwoch wurden zunächst die männlichen Kandidaten vorgestellt, am Donnerstag folgen die Frauen. In der Sendung am Mittwoch erklärt der „Best Ager“, er habe „so lange darauf gewartet, dass Männer mitmachen dürfen“. Als die Zusage kam, sei das für ihn ein außergewöhnlicher Moment gewesen. Die Bühne sei groß, die Gelegenheit einmalig.
Ganz neu ist der Wunsch nach dem Laufsteg für den Oberbayern nicht. In der Ausstrahlung erklärt er, er habe bereits früh versucht, eine Modelkarriere einzuschlagen, doch damals sei das nicht möglich gewesen: „Weil ich zu klein war“, so der 57-Jährige.
Seine Chancen beziffert er mit einem Augenzwinkern: „1 zu 26.“ Rein rechnerisch, so seine Lesart, also nicht aussichtslos.
Auch Privates spart Gerhard nicht aus. In der Show spricht er über seinen Verlobten Mauritius. Seit 2016 seien sie lediglich „drei Tage getrennt“ gewesen. Mauritius hat ebenfalls am Casting teilgenommen, ist jedoch in der ersten Runde ausgeschieden.
Gerhard erzählt auch von seiner Tochter: Sie sei ein langjähriger Fan der Show. Ein Erfolg ihres Vaters würde sie „begeistern“.
Abseits der Fernsehbühne zeigt sich der Bad Aiblinger auf seinem Instagram-Profil in unterschiedlichen Rollen: im weißen Hemd, bei Winterspaziergängen mit Hund oder in Tracht mit Weste und Lederhose.
Im Interview mit ProSieben beschreibt er sich als „Herz- und Bauchmensch“, als emotional und hilfsbereit. Zu seinen Interessen zählt er zeitgenössische Kunst, insbesondere die Auseinandersetzung mit den Künstlern hinter den Werken. Ein Tattoo komme für ihn nicht infrage. Seine Begründung: Auf ein schönes Auto klebe man schließlich keinen Aufkleber.
Wie weit der Oberbayer im Wettbewerb kommt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.










