Seine neuen Aufgaben
OB Reiter rückt in den Aufsichtsrat des FC Bayern ein
19.02.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Münchner Oberbürgermeister rückt beim FC Bayern in eine Schlüsselrolle auf. Künftig entscheidet er mit, wenn es um Verträge, Transfers und strategische Fragen geht.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird in den Aufsichtsrat des FC Bayern München einzieen. Der 67-Jährige wird damit künftig bei zentralen Entscheidungen mitwirken – von der Ausrichtung des Klubs bis zu Personalfragen im Vorstand. Entsprechende Medienberichte bestätigte der FC Bayern in dieser Woche.
Der Schritt in den Aufsichtsrat hängt mit einer weiteren Personalie zusammen. Bereits am 7. Februar hatte der Klub bekannt gegeben, dass Reiter den Vorsitz des Verwaltungsbeirats übernimmt. Dieter Reiter, selbst bekennender Bayern-Fan, folgt damit auf den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU), der dem Gremium seit 1988 angehört und es seit 1992 geleitet hat.
Mit dem Vorsitz im Verwaltungsbeirat ist der Platz im Aufsichtsrat automatisch verbunden. Der Einzug in das Kontrollgremium ist kein zusätzlicher Wahlakt, sondern in der Vereinssatzung festgeschrieben. OB Reiter, der sich bei der Kommunalwahl am 8. März auch um eine weitere Amtszeit bewirbt, rückt damit in das Gremium auf, das den Vorstand kontrolliert und berät. Außerdem überwacht der Aufsichtsrat die Geschäftsführung und entscheidet über Personalentscheidungen und zustimmungspflichtige Geschäfte, wie etwa auch besonders teuren Transfers.
Künftig wird er also an einem Tisch mit den Bayern-Größen Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge oder Herbert Hainer sitzen. Insgesamt hat der Aufsichtsrat des FC Bayern neun Mitglieder.
Stoiber sagte zu seinem Abschied: „Mit Dieter Reiter an der Spitze wird der Verwaltungsbeirat auch künftig seinen Beitrag zur Weiterentwicklung des Vereins leisten.“ Reiter erklärte: „Es ist mir eine Ehre, künftig den Verwaltungsbeirat FC Bayern zu leiten, dessen Mitglied ich seit vielen Jahren sein darf.“










