Computer-Kapazitäten führten zu Wachstum und dies wiederum bringe Umsätze. Finanzchefin Colette Kress sagte, Nvidia habe weiterhin Probleme, genug Chipsysteme produzieren zu lassen.

Anleger zeigten sich allerdings unbeeindruckt. Der Kurs der Nvidia-Aktie drehte im nachbörslichen Handel während der Analystenkonferenz in Minus. Danach erholte sie sich und notierte kaum verändert.

Nach wie vor offen ist, wie es für Nvidia in China weitergeht. Die US-Regierung erlaubt zwar wieder den Verkauf abgespeckter Chipsysteme mit der Bezeichnung H200 in das Land – für eine saftige Gebühr von 25 Prozent. Allerdings ist weiterhin unklar, ob die Regierung in Peking die dortigen Unternehmen diese Chips kaufen lässt. In den Prognosen von Nvidia wird deshalb immer noch kein potenzielles Geschäft in China berücksichtigt.

Der rapide Ausbau der Rechenzentren sorgt gerade für eine akute Knappheit bei Speicherchips – und das bremst wiederum das Geschäft von Nvidia mit Grafikkarten für Gamer, mit denen der Konzern einst groß wurde. Im vergangenen Quartal verpasste die Sparte mit Erlösen von 3,73 Milliarden Dollar die Erwartungen von Analysten, die eher mit rund vier Milliarden Dollar gerechnet hatten.

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