Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

Spritpreise: Österreich kämpft gegen „Trumpflation“

September 23, 2026

Ingrid van Bergens enterbte ihre Familie: Testament enhüllt

September 23, 2026

Kleinkind bestiehlt 87-Jährige mit Rollator mit dreister Masche

September 23, 2026

„APT.“ – Was die Abkürzung bedeutet

September 23, 2026

Defekte Brücke trifft Verkehr zwischen Wiesbaden und Frankfurt

September 23, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Nun droht Bußgeld von bis zu 30.000 Euro
Mobilität

Nun droht Bußgeld von bis zu 30.000 Euro

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 4, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Nun droht Bußgeld von bis zu 30.000 Euro

Bußgeld bis 30.000 Euro

Dieser Autofahrer-Trick wird jetzt teuer


Aktualisiert am 04.07.2026 – 14:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gekaufte Unschuld: Ein Loch im Gesetz erlaubte bisher den Handel mit Strafpunkten. (Quelle: Michael Schick/imago-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Jahrelang konnten Autofahrer Punkte in Flensburg gegen Geld loswerden. Vermittlungsagenturen organisierten sogenannte Punktesünder auf Bestellung. Seit 1. Juli ist damit Schluss.

Wer Behörden bei Verkehrsverstößen belügt oder solche Dienste gewerblich anbietet, zahlt künftig drakonische Strafen. Damit schließt der Gesetzgeber eine Lücke, die Agenturen jahrelang gewerbsmäßig ausnutzten.

Das lukrative Geschäft mit den Punkten

Bisher lief das Geschäft simpel: Autofahrer mit einem vollen Punktekonto beauftragten über eine Agentur einen Strohmann. Er übernahm die Schuld an einer Verkehrssünde des Auftraggebers und gab an, selbst gefahren zu sein. Die Behörden gaben sich meist mit dem Namen zufrieden. Der wahre Täter zahlte die Strafe sowie eine Gebühr an den Vermittler und vermied so weitere Einträge in Flensburg.

Blick auf den Eingang zum Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg: Das Amt hat die Zahlen der aktuellen Neuzulassungen veröffentlicht.Vergrößern des Bildes
KBA in Flensburg: Hier hält man den Punktehandel schon lange für illegal. (Quelle: Carsten Rehder/Archiv/dpa)

Das Strafgesetzbuch erfasste diesen Trick bisher nicht. Da zu schnelles Fahren als Ordnungswidrigkeit und nicht als Straftat gilt, blieben Vorwürfe wie Strafvereitelung oder Urkundenfälschung wirkungslos. Wer sich als Fahrer ausgab, obwohl er nicht gefahren war, bewegte sich juristisch in einer Grauzone.

Der Staat schließt die Lücke

Diese Lücke schloss eine Novelle des Straßenverkehrsgesetzes nun endgültig. Sie verbietet falsche Angaben gegenüber den Behörden ebenso wie die gewerblichen Vermittlungsdienste.

Punktekonto in Flensburg: Ab wann es kritisch wird

Wer seinen Punktestand kennt, kann rechtzeitig reagieren. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unterscheidet drei Stufen:

Punkte Status Maßnahme der Behörde
1 bis 3 Vormerkung Das KBA speichert den Verstoß. Keine weiteren Folgen.
4 bis 5 Ermahnung Kostenpflichtige Post. Hinweis auf freiwilliges Seminar.
6 bis 7 Verwarnung Letzte Mahnung. Punkteabbau per Seminar nicht mehr möglich.
8 Entzug Der Führerschein ist weg. Sperre für mindestens 6 Monate.

Längere Verjährung, digitale Kontrollen

Eine weitere Änderung betrifft die Verjährungsfrist für Verkehrsordnungswidrigkeiten: Sie verdoppelt sich von drei auf sechs Monate. Wer zu schnell fährt oder falsch parkt, muss künftig doppelt so lange wie bisher mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Zudem schafft die Reform eine bundesgesetzliche Grundlage für sogenannte Scancars. Diese Spezialfahrzeuge erfassen Kennzeichen im Vorbeifahren vollautomatisch, um Schwarz- und Falschparker aufzuspüren. Kommunen erhalten damit mehr Spielraum, um den ruhenden Verkehr digital zu überwachen.

Das System bleibt jedoch umstritten. Datenschützer kritisieren die automatisierte Erfassung und fordern kurze Speicherfristen sowie Datensparsamkeit. Auch der ADAC dämpft überzogene Erwartungen: Scancars entlasten zwar die Behörden, lösen aber kein Parkplatzproblem.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Mobilität

Mercedes C-Klasse Coupé im Test: So schön ist Unvernunft

September 23, 2026
Mobilität

Kleinstwagen kommt 2027 als E-Auto zurück

September 23, 2026
Mobilität

Diese Modelle liegen 2026 vorn

September 23, 2026
Mobilität

Leser diskutieren über 12-Uhr-Regel an Tankstellen

September 23, 2026
Mobilität

Winterreifen im AvD-Test: Sieger und Verlierer 2026

September 23, 2026
Mobilität

Elektro-Auto hat einen großen Kritikpunkt: Autofahrer aber zufrieden

September 23, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Ingrid van Bergens enterbte ihre Familie: Testament enhüllt

September 23, 2026

Kleinkind bestiehlt 87-Jährige mit Rollator mit dreister Masche

September 23, 2026

„APT.“ – Was die Abkürzung bedeutet

September 23, 2026

Defekte Brücke trifft Verkehr zwischen Wiesbaden und Frankfurt

September 23, 2026

Bundestag warnt vor Mail von Nius-Adresse: Phishing-Angriff auf Politiker

September 23, 2026
Neueste Beiträge

PSG-Star muss wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht

September 23, 2026

Skistar Lindsey Vonn liebt elf Jahre jüngeren Kollegen Matthieu Bailet

September 23, 2026

11 Tote nach Angriff auf Hausparty – Polizei hat Verdacht

September 23, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.