Neue Regel ab Juli
Eintritt für den Kölner Dom: NRW-Minister scherzt
06.03.2026 – 11:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Ab Juli sollen Touristen Eintritt für den Kölner Dom zahlen. NRW-Minister Nathanael Liminski kommentiert die Entscheidung mit einer humorvollen Bemerkung.
NRW-Europaminister Nathanael Liminski (CDU) darf sich glücklich schätzen – er muss auch in Zukunft keinen Eintritt für den Kölner Dom bezahlen. Als Mitglied des Dombauvereins ist er von der geplanten Eintrittsgebühr befreit. Im Podcast „Apokalypse und Filterkaffee“ machte Liminski humorvoll klar: „Es muss ja auch irgendwas Gutes haben, wenn man bekanntermaßen katholisch ist.“
Zumindest habe seine Kirche dazugelernt, meinte Liminski zu Moderatorin Yasmine M’Barek. „Mit dem Ablasshandel hat man früher den Bau des Petersdoms gefördert. Heute ist man ehrlich, kürzt das ab und sagt: Wir brauchen das, um den Dom zu erhalten.“ Spannend findet Liminski, dass Gottesdienstbesucher und Betende vom Eintritt ausgenommen werden sollen. „Das gibt mir Hoffnung, dass die Besuchszahlen bei Gottesdiensten im Dom rasant steigen werden,“ erklärte er.
Liminski sagte ganz ohne Ironie, dass es ihm einerseits widerstrebe, wenn Eintritt für ein Gotteshaus verlangt werde – andererseits habe man sich das sicher gut überlegt. Der Eintritt schärfe das Bewusstsein, was der Erhalt eines solchen Sandsteinbaus koste.
Seit Donnerstag ist klar: Touristen müssen ab Juli Eintritt für den Kölner Dom zahlen. Dies sei nötig, um die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und Betrieb des Doms stemmen zu können, wie das Domkapitel erklärte. Wie hoch der Preis sein wird, steht derweil noch nicht fest.










