Trump mischte sich ein

Fall Balogun: Norwegen will Vertuschung verhindern

Aktualisiert am 23.07.2026 – 13:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Gianni Infantino (l.) neben Donald Trump: Die beiden stehen seit Wochen in der Kritik. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

Trotz Roter Karte musste US-Stürmer Balogun bei der WM nicht aussetzen. Norwegens Verbandspräsidentin will das nicht ignorieren.

Der Balogun-Fall verursacht im Weltfußball weiter Aufregung und Erklärungsbedarf. Nun hat Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness angekündigt, eine formelle Beschwerde bei der Fifa einzureichen. Sie wolle die Einmischung von US-Präsident Donald Trump nicht ignorieren, erklärte sie in einem Interview der englischen Zeitung „Times“.

„Wer gegen eine solche Regel verstößt, begibt sich auf einen gefährlichen Weg und gefährdet den gesamten Sport“, sagte die 45-Jährige. Klaveness rügte die Fifa-Funktionäre und warf ihnen vor, den Fall vertuschen zu wollen.

Im Video | Trump äußert sich widersprüchlich zum Fall Balogun

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Trump hatte Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen, woraufhin die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun aufgehoben wurde. Der US-Stürmer hatte das Achtelfinale gegen Belgien trotz einer zuvor erhaltenen Roten Karte bestritten – das 1:4 gegen Belgien konnte er trotzdem nicht verhindern.

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