Ausflüge von Aachen aus

Die älteste Stadt der Niederlande ist ein echtes Shopping-Paradies

Aktualisiert am 05.06.2026 – 22:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Blick auf die Altstadt von Nijmegen (Archivfoto): Ein Ausflug ab Aachen lohnt sich. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Stephan Sühling)

Nijmegen lockt als älteste Stadt der Niederlande mit Römer-Spuren, Kirchen und Gassen voller Leben. Dazu warten Boutiquen, Cafés und verkaufsoffene Sonntage.

Nijmegen ist die älteste Stadt der Niederlande – und das merkt man bei jedem Schritt durch die Straßen. Ein Ausflug in die niederländische Stadt lohnt sich für Aachener. Ihre Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. Erlebbar ist das zum Beispiel im Museum Het Valkhof, das römische Fundstücke, mittelalterliche Kunst und eine moderne Sammlung vereint.

Direkt daneben befindet sich der Valkhofpark, der zum Verweilen einlädt: Die St.-Nikolaus-Kapelle und ein beeindruckender Blick über die Waal mit der markanten Waalbrücke zählen zu den schönsten Aussichtspunkten der Stadt. Das historische Zentrum wird von der Stevenskerk geprägt, einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Von dort schlängelt sich die Lange Hezelstraat durch eine der ältesten Einkaufsstraßen des Landes – vorbei an Boutiquen, Cafés und Geschäften mit regionalen Spezialitäten.

Wer einen lebendigen Gegensatz zur historischen Altstadt erleben möchte, ist im Honigcomplex genau richtig: In der umgenutzten Fabrikhalle finden sich heute Street Art, Shops und Restaurants. Besonders praktisch in den Osterferien: Die Geschäfte in Nijmegen haben auch sonntags geöffnet.

Die St. Nikolaus-Kapelle (Archivbild): Von hier aus hat man einen guten Blick über die Waal. (Quelle: Marc Venema/imago-images-bilder)
  • Ausflüge in den Osterferien: Die „bunte Stadt am Rhein“ bietet mehr als Fachwerk und Rheinblick
  • Osterferien-Ausflugstipp: Eines der schönsten Dörfer von NRW versteckt sich in der Eifel

Ausflug nach Nijmegen: Kaffeepause mit Blick auf die Waal

Die Uferpromenade Waalkade eignet sich perfekt für eine Kaffeepause in einem der zahlreichen Cafés mit Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe. Ebenfalls sehenswert ist der Kronenburgerpark, eine grüne Oase mitten in der Stadt, mit dem markanten „Kruittoren“, einem mittelalterlichen Pulverturm.

Kronenburgerpark (Archivbild): Hier kann man eine Shopping-Pause einlegen. (Quelle: via www.imago-images.de/imago-images-bilder)

Abends lässt sich der Ausflug am besten in der ältesten Kneipe der Stadt beenden. „De Blaauwe Hand“ (Die blaue Hand) heißt diese und befindet sich in einem der ebenfalls ältesten Gebäude der Stadt: der ehemaligen Tuchhalle, die um 1320 erbaut wurde.

Der Name der Kneipe stammt von dem Färben der Stoffe mit dem Farbstoff Indigo, von dem die Tuchfärber blaue Hände bekamen. Die Kneipe eröffnete im Jahr 1542 und serviert heute etwa das hauseigene Bier „de Rooie Tieptop“ vom Fass. Außerdem gibt es 60 weitere Flaschenbiere aus aller Welt und niederländische Snacks wie Bitterballen, Bamiballetjes, Pommes Frites und Frikandeln.

Share.
Exit mobile version