Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt

500-Kilo-Bombe in Lehnitz erfolgreich entschärft

September 2, 2026

Heeresinspekteur warnt vor Russland“ Brauchen mehr Kapazitäten

September 2, 2026

Schweinsteiger überrascht Bayern-Trainer Kompany mit Frage

September 2, 2026

Jazz-Sängerin Cassandra Wilson ist tot

September 2, 2026

Polizei entdeckt zwei Tote in Mehrfamilienhaus

September 2, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Niedrigwasser im Rhein: Jetzt droht Chemieindustrie Produktionsstopp
Wirtschaft

Niedrigwasser im Rhein: Jetzt droht Chemieindustrie Produktionsstopp

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 12, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Niedrigwasser im Rhein: Jetzt droht Chemieindustrie Produktionsstopp

Niedrigwasser im Rhein

„Dann steht die Produktion still“


13.08.2026 – 00:06 UhrLesedauer: 5 Min.

imago images 0862093951Vergrößern des Bildes

BASF-Fabrik am Rhein: Die Produktionsanlagen des Chemieriesen liegen südlich der Engstelle bei Kaub. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Die deutsche Chemieindustrie profitiert davon, dass chinesische Wettbewerber durch den Nahostkonflikt geschwächt sind. Jetzt trifft die Branche das Niedrigwasser zur Unzeit.

Der Rhein hat an der Engstelle Kaub einen neuen Tiefstand erreicht. Zu Wochenbeginn waren es noch 16 Zentimeter. Der bisherige Tiefstwert stammt aus dem Oktober 2018 und lag bei 25 Zentimetern. Aber es geht noch weiter: Nach der Vorhersage des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices Elwis fällt der Pegel dort bis Samstag auf neun Zentimeter.

Damit droht dem Fluss eine Zweiteilung. Der Rhein sei im Prinzip nicht mehr durchgängig befahrbar, warnte Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt. Südlich von Kaub drohe ein komplettes Abschneiden der Transportwege, sagte Thomas Puls vom Institut der deutschen Wirtschaft der „Rheinischen Post“.

  • Steffen Bilger: Den neuen Verkehrsminister holt die Realität ein
  • Rekordmenge geht vom Netz: Quallen bringt französisches AKW zum Stillstand

Das trifft kaum eine Branche so hart wie die chemische Industrie. Sie braucht den Fluss gleich dreifach: als Transportweg für Rohstoffe und Produkte, zur Kühlung ihrer Anlagen und zur Dampferzeugung. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sagte t-online: „Die Warnsignale stehen auf Dunkelrot.“ Wenn Rohstoffe und Vorprodukte nicht rechtzeitig ankommen, „steht die Produktion still“.

Warum die Industrie am Schiff hängt

Die Binnenschifffahrt in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung verloren. 2024 entfielen nur noch knapp sieben Prozent der gesamten Verkehrsleistung auf das Binnenschiff. Für schwere und großvolumige Güter gibt es aber kaum eine Alternative. Ein Binnenschiff transportiert bei normalem Wasserstand rund 4.000 Tonnen Ladung. Dagegen schafft ein Güterwaggon nur 60 Tonnen und ein Lastwagen bewegt gerade mal 25 Tonnen. Um ein einziges Schiff zu ersetzen, braucht es nach VCI-Angaben 67 Eisenbahnwaggons oder 160 Lastwagen – und damit auch 160 Fahrer.

Die Kapazitäten dafür gibt es nicht. Bundesweit fehlen nach Schätzungen der Verbände bereits 100.000 Lastwagenfahrer. Hinzu kommt, dass Mineralöl, Erze und Chemikalien häufig spezielle Tanklastwagen brauchen, die bei Speditionen selten sind. Naphtha etwa, das Rohbenzin der Chemieindustrie, läuft in großen Mengen von der Raffinerie über einen Anleger direkt ins Werk. „Ohne die Binnenschifffahrt gäbe es die meisten großen Chemieparks entlang des Rheins gar nicht“, sagte Puls dem „Spiegel“. Landseitig sei die Infrastruktur oft nicht vergleichbar gut ausgelegt.

Das Niedrigwasser kommt zur Unzeit

Zuletzt verspürte die hiesige Chemieindustrie eigentlich Rückenwind. Weil wegen des Kriegs am Persischen Golf Öltanker nicht mehr durch die Straße von Hormus bis nach China kommen, fehlen der dortigen Chemieindustrie die Rohstoffe, und der gestiegene Ölpreis verteuert ihre Ausfuhren. In Europa kommen dadurch weniger Chemikalien aus China an.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Wirtschaft

ING-Chef will kostenlose Konten in Deutschland behalten

September 2, 2026
Wirtschaft

Größter Renault-Händler in Deutschland insolvent

September 2, 2026
Wirtschaft

Discounter insolvent – Hälfte der Filialen wird fortgeführt

September 2, 2026
Wirtschaft

Einsparungen könnten 50% niedriger ausfallen als gedacht

September 2, 2026
Wirtschaft

Ab diesem Gehalt zahlen Sie bald Steuern

September 2, 2026
Wirtschaft

Frischfaser Karton Baiersbronn stellt Betrieb im September ein

September 2, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten

Heeresinspekteur warnt vor Russland“ Brauchen mehr Kapazitäten

September 2, 2026

Schweinsteiger überrascht Bayern-Trainer Kompany mit Frage

September 2, 2026

Jazz-Sängerin Cassandra Wilson ist tot

September 2, 2026

Polizei entdeckt zwei Tote in Mehrfamilienhaus

September 2, 2026

Inselverwaltung schreitet ein: Juist hat Parkplatzproblem

September 2, 2026
Neueste Beiträge

Sie sind nicht in der Lage, zuzuhören

September 2, 2026

Top-Talent Bitshiabu an Galatasaray ausgeliehen

September 2, 2026

Donald Trump lästert über Prinz Harry und Herzogin Meghan

September 2, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.