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„Dummer Fehler“: HSV verspielt 2:0-Führung gegen BVB

Aktualisiert am 22.03.2026 – 07:50 UhrLesedauer: 6 Min.

Miro Muheim: Der Hamburger verursachte den entscheidenden Handelfmeter gegen Borussia Dortmund. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Tonhäuser)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Der Hamburger SV hat nach einer starken ersten Halbzeit eine bittere 2:3-Niederlage bei Borussia Dortmund hinnehmen müssen und wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Nach Treffern von Philip Otele und Albert Sambi Lokonga führten die Hamburger zur Pause verdient mit 2:0, ehe der BVB im zweiten Durchgang zurückkam. Besonders schmerzhaft aus HSV-Sicht: Gleich drei Elfmeter wurden gegen die Mannschaft gepfiffen, zwei davon verwandelte Ramy Bensebaini. Am Ende stand trotz guter Ausgangslage eine Niederlage, die die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin hart trifft.

Entsprechend selbstkritisch zeigte sich HSV-Mittelfeldspieler Miro Muheim, der den entscheidenden Handelfmeter verursachte. „Am Ende war es ein Spiel mit zu vielen kleinen Fehlern von uns. Wenn du drei Elfmeter gegen dich kriegst, dann kannst du so ein Spiel halt nicht gewinnen“, sagte er. Zu seiner eigenen Aktion erklärte er: „Ich darf meine Hände da nicht so hoch ziehen. Ein dummer Fehler von mir, wird nicht mehr passieren.“ Trotz der Enttäuschung schwor Trainer Polzin sein Team unmittelbar nach Abpfiff auf die verbleibenden Spiele im Abstiegskampf ein.

Der Hamburger SV hat Stürmer Robert Glatzel aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader für das Bundesliga-Spiel bei Borussia Dortmund gestrichen. Das berichten mehrere Hamburger Medien übereinstimmend. Zuvor hatte der 32-Jährige in einem Interview seine Reservistenrolle beim HSV als „maximal frustrierend“ bezeichnet.

Trainer Merlin Polzin und Sportdirektor Claus Costa reagierten jedoch nicht auf die Kritik an sich, sondern auf den Umstand, dass Glatzel das Interview ohne vorherige Absprache mit dem Verein gegeben hatte. „Bobby hat sich bewusst entschieden, es auf diese Weise zu machen. Das ist nicht im Einklang mit den Regeln in unserem Verein“, erklärte Polzin.

Donnerstag, 19. März 2026

Der Hamburger SV treibt die Suche nach einem Nachfolger für den im Januar entlassenen Sportvorstand Stefan Kuntz voran – und könnte dabei realistische Chancen auf Sebastian Kehl haben. Wie das „Abendblatt“ berichtet, gilt der aktuelle Sportdirektor von Borussia Dortmund als einer der Kandidaten. Trotz der deutlich größeren sportlichen und finanziellen Möglichkeiten des BVB sprechen mehrere Faktoren für einen möglichen Wechsel nach Hamburg.

So soll Headhunter Hendrik Mook, der vom HSV mit der Suche beauftragt wurde, gute Kontakte zu Kehl pflegen. Entscheidender ist jedoch offenbar Kehls eigener Karriereplan: Der 46-Jährige strebe nach einem Posten in der ersten Reihe. In Dortmund ist ihm dieser Schritt durch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken versperrt.

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