„Brauchen Spieler auf ihrem besten Level“

WM-Aus droht: Ancelotti verzichtet auf Neymar

16.03.2026 – 21:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat derzeit keinen Platz für Neymar. (Quelle: Silvia Izquierdo/AP/dpa/dpa-bilder)

Die WM-Teilnahme wird für den Superstar immer unwahrscheinlicher. Erneut fehlt er im Kader der Brasilianer. Für eine Nominierung stellt Trainer Ancelotti eine Bedingung.

Brasiliens Stürmerstar Neymar droht die Teilnahme an der kommenden Fußball-WM zu verpassen. Nationaltrainer Carlo Ancelotti verzichtete darauf, den Angreifer für die USA-Reise mit den Länderspielen gegen Frankreich und Kroatien am 26. und 31. März zu nominieren.

Die beiden Partien gelten als letzte Tests, bevor der WM-Kader bekannt gegeben wird. Neymars bislang letztes von 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister liegt inzwischen zweieinhalb Jahre zurück. Im Oktober 2023 erlitt der 34-Jährige bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden. Seitdem fand er nicht mehr zu seiner früheren Form zurück.

Der saudi-arabische Klub Al-Hilal SFC ließ Neymar im Januar 2025 ablösefrei zu seinem Heimatverein FC Santos wechseln. 2017 hatte Paris Saint-Germain noch die Rekordablöse von 222 Millionen Euro für ihn an Barça gezahlt.

Ganz abgeschrieben hat Ancelotti den Offensivspieler dennoch nicht. Ancelotti sagte: „Neymar kann zur WM fahren – wenn er 100 Prozent fit ist“. Außerdem erklärte der Trainer: „Ich habe ihn nicht berufen, weil er nicht bei 100 Prozent ist. Und wir brauchen Spieler, die auf ihrem besten Level sind. Neymar muss weiter arbeiten, spielen, seine Qualitäten und eine gute physische Verfassung zeigen.“

Auch ohne Neymar und den verletzten Real-Madrid-Angreifer Rodrygo (Kreuzbandriss) stehen dem italienischen Trainer mehrere Optionen zur Verfügung. Für die USA-Reise berief Ancelotti unter anderem Vinicius Junior (Real Madrid), Raphinha (Barça), den früheren RB-Leipzig- und Hertha-BSC-Stürmer Matheus Cunha (Manchester United) sowie den Debütanten Igor Thiago (FC Brentford).

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