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Newcastle-Virus in größtem Zoo Deutschlands nachgewiesen

Aktualisiert am 21.03.2026 – 09:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Eingang des Berliner Zoos (Archivbild): Die Krankheit wurde bei einem Wallichfasan nachgewiesen. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa/dpa-bilder)

Ein Fasan verendet, ein Test schlägt an. Im Zoo Berlin wird die Newcastle-Krankheit nachgewiesen. Viele Vögel sind nun gefährdet.

Im Berliner Zoo ist bei einem verendeten Wallichfasan die Newcastle-Krankheit nachgewiesen worden. Der Zoo schloss daraufhin nach eigenen Angaben den gesamten Vogelbereich für Besucher, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

Betroffen sind die Fasanerie und das Vogelhaus. Der Rest des Zoos bleibt geöffnet. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden leitete der Zoo Maßnahmen ein: Die Vögel werden regelmäßig auf die Krankheit getestet, zudem wurden Hygieneschleusen eingerichtet.

Die Newcastle-Krankheit wird auch „atypische Geflügelpest“ genannt, weil sie ähnliche Symptome wie die Geflügelpest hervorruft. Für Menschen ist sie in der Regel ungefährlich – bei sehr engem Kontakt mit erkrankten Tieren kann es jedoch zu Bindehautentzündungen kommen.

Nahezu alle Vogelarten können sich infizieren. In Deutschland taucht das Virus vor allem bei wild lebenden Tauben auf. Es überträgt sich etwa über die Luft, verunreinigte Materialien oder Anhaftungen an Schuhen, Kleidung und Maschinen. Zuletzt waren in mehreren Brandenburger Landkreisen immer wieder Fälle bekannt geworden.

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