Im Westen der Stadt
Berlin plant neues Quartier mit Tausenden Wohnungen
28.04.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Senat hat den Rahmenplan für ein neues Stadtquartier beschlossen. Durch ein besonderes Großereignis könnte der Bau auch an Tempo gewinnen.
Der Berliner Senat hat den Rahmenplan für das neue Stadtquartier „Stadteingang West“ beschlossen. Auf rund 45 Hektar zwischen den S-Bahnhöfen Westkreuz und Grunewald sollen mindestens 2.400 Wohnungen für etwa 5.000 Menschen entstehen, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte. Kernbereich des geplanten Quartiers ist das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald.
Das Neubauprojekt soll das landeseigene Wohnungsunternehmen Howoge übernehmen. Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) zufolge ist die weitere Entwicklung für die nächsten zehn Jahre vorgesehen.
Eine besondere Rolle könnte eine mögliche Olympia-Bewerbung spielen. Das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs sei auch ein idealer Standort für ein olympisches Dorf, sagte Gaebler für den Fall, dass Berlin Austragungsort der Olympischen oder Paralympischen Spiele werden sollte. Eine Bewerbung könne „durchaus eine Dynamik in die Entwicklung bringen“, so Gaebler. Die Idee sieht vor, einen Teil der Wohnungen zunächst für Athleten zu nutzen und sie anschließend zu vermieten.
Hintergrund der Planung ist auch der Ersatzneubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Dadurch werde eine Entwicklung der bisher schwer zugänglichen Flächen möglich.










