Grizzly kommt im Herbst
Fiat erweitert seine Modellfamilie um zwei neue SUVs
04.06.2026 – 07:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Fiat bringt noch 2026 zwei neue SUVs auf den Markt. Grizzly und Grizzly Fastback sollen die Marke im wichtigen C-Segment stärken. Jetzt gibt es ein erstes Bild.
Bei Fiat geht es bärig weiter: Nachdem die Italiener erst kürzlich den Panda neu aufgelegt haben, folgt nun der nächste Schritt der Modelloffensive. Der neue Grizzly kommt eine Nummer größer und in zwei Karosserieformen – und seinem Namen nach auch deutlich wilder.
Grizzly und Grizzly Fastback basieren auf einer gemeinsamen Plattform und sollen das Angebot der Marke im wichtigen Kompakt-Segment erweitern. Die beiden SUV-Modelle sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 nach Europa kommen.
Weniger als 4,50 Meter Länge
Der Grizzly ist als klassisches Familien-SUV ausgelegt. Der Grizzly Fastback setzt dagegen auf eine flachere Dachlinie und einen verlängerten Heckbereich. Damit soll er vor allem Kunden ansprechen, die Wert auf eine eigenständige Optik und zusätzliche Reisetauglichkeit legen, heißt es. Trotz einer Länge von weniger als 4,50 Metern verspricht Fiat einen großzügigen Innenraum und viel Platz für Gepäck. Bei den Antrieben reicht das Angebot laut Hersteller von Benzinmotoren bis zu rein elektrischen Varianten.
Preise oder technische Daten zu Leistung, Batteriegrößen und Reichweite nannte der Hersteller noch nicht. Technisch dürfte sich der Grizzly aber an den Plattform-Geschwistern Grande Panda, Citroën C3, C3 Aircross und Opel Frontera orientieren.
Benziner, Hybride, E-Version
Das bedeutet wahrscheinlich: Bei den Benzinern kommt der Stellantis-Dreizylinder mit 1,2 Liter Hubraum und Turbolader zum Einsatz. Dieser Turbobenziner wird mit einem ins Sechsgang-Automatikgetriebe integrierten Elektromotor zum Mildhybrid. So ist es zumindest beim Plattformbruder Grande Panda. Die E-Version dürfte einen 111 kW starken E-Motor bekommen, dazu ein 44 oder 54 kWh großer Akku für 290 bis 400 Kilometer Reichweite.
Beide Modelle werden an mehreren Standorten weltweit produziert. Fiat will damit seine wichtigsten Märkte in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Lateinamerika bedienen. Die Preise dürften unter 30.000 Euro starten.











